Veitshöchheim
Fasching

Auch Franken können Fasching - die 6 besten Veranstaltungen zur Narrenzeit

Wer Fasching mag, sollte diese sechs Veranstaltungen in Franken nicht verpassen. Helau!
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Auch Franken können Fasching, das beweist zum Beispiel die jährliche Veranstaltung "Fastnacht in Franken" in Veitshöchheim bei Würzburg. Ebener/dpa
Auch Franken können Fasching, das beweist zum Beispiel die jährliche Veranstaltung "Fastnacht in Franken" in Veitshöchheim bei Würzburg. Ebener/dpa
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1. "Fastnacht in Franken" in Veitshöchheim


"Fastnacht in Franken", die jährliche Prunksitzung des fränkischen Fastnacht-Verbands ist schlicht Kult. Karten gibt's kaum, aber der Bayerische Rundfunk überträgt am 2. Februar ab 19 Uhr live. Die Auftritte von Michl Müller, Peter Kuhn oder der Altneihauser Feierwehrkapell'n sind für jeden Franken schlicht ein Muss. Wiederholt wird die Sendung am Samstag, 03.02., um 20.15 Uhr
und am Faschingsdienstag, 13.02., um 12.30 Uhr.

 

 


2. Stanicher Narrentreiben in Stadtsteinach


Hier findet am 11. Februar das "Stanicher Narrentreiben" statt. Los geht's um 13 Uhr mit einem Umzug durch die Innenstadt. Dazu gibt's Gardetänze und Auftritte von Brauchtumsgruppen wie den "Fosenochtsnickel". Dazu gehören auch die Bärentreiber und ein Hexentanz. Zum guten Schluss wird der Winter in Form einer Strohpuppe verbrannt. Zu sehen gibt's da jede Menge.

 

 

 

 


3. Fasching mit den Fleckli in Spalt


Der Fasching ist hier ohne die"Fleckli" überhaupt nicht vorstellbar. Das sind Faschingsgestalten, deren Maskentracht aus Sackleinen besteht. Daran sind kleine, rautenförmige Stoffreste angenäht, Fleckli eben. Der Kopf wird mit einer Maske aus dunkel gefärbtem Lindenholz verdeckt. Am "Unsinnigen Donnerstag" (8. Februar) ziehen die Fleckli von Wirtschaft zu Wirtschaft. Und am Faschingsdienstag (13. Februar) sind die Fleckli ebenfalls dabei, beim traditionellen Faschingsumzug "Spalt Aha". Da stehen die Narren in der Spalter Innenstadt dicht gedrängt und entsprechend gut ist die Stimmung unter den Zuschauern.

 

 

 



4. Chinesenfasching in Dietfurt


Hier ist seit 90 Jahren der Chinesenfasching zu Hause. Auch so eine kultige fränkische Faschingseinrichtung. Entstanden ist der Fasching übrigens wegen des Spitznamens der Dietfurter. Die hießen deshalb Chinesen, weil ein Kämmerer des Eichstätter Bischofs, der Steuern eintreiben wollte, alle Stadttore verschlossen fand. Wie Chinesen hätten sich die Dietfurter hinter einer Mauer verschanzt, hieß es seither. Zum Chinesenfasching am "Unsinnigen Donnerstag" (8. Februar) kommen jährlich rund 20000 Besucher in die Ortschaft im Altmühltal.

 

 

 

 


5. Fastnachtmuseum in Kitzingen


Für Faschingsfreunde ist ein Besuch des deutschen Fastnachtmuseums - einem der modernsten Museen Deutschlands - in Kitzingen immer lohnend. Hier kann man alles über die Geschichte des Faschings und Karnevals erfahren. Für Kinder gibt's eine eigene Verkleidungsecke. Das Museum ist an den närrischen Tagen täglich von 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

 

 

 

 

 


6. Das "Trottoir-Züchle" in Gemünden


Seit 17 Jahre gibt es hier wieder das "Trottoir-Züchle", heuer am Faschingssamstag, 10. Februar. Ab 13.30 Uhr wälzt sich ein Gaudiwurm mit rund 60 Gruppen durch die Fußgängerzone. Nach vorheriger Anmeldung kann übrigens jeder mitmachen. Das Besondere: Es gibt keine Motorisierung oder große Umzugswagen, dafür liebevoll bis ins Detail ausgearbeitete "Handwächelich". Gemünden stellt den größten Trottoir-Faschingszug Mainfrankens.