Nach ihren Protestmärschen wollen etwa 45 Flüchtlinge und ihre Unterstützer das Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in München weiterhin nicht räumen. Bayerns DGB-Chef Matthias Jena hat den Asylbewerbern inzwischen mehrere Angebote gemacht, wenn sie das DGB-Haus verlassen. Er würde etwa ein Gespräch mit hochrangigen Politikern organisieren, wie der DGB am Freitag in München mitteilte. Außerdem sollen die Flüchtlinge ihre Forderungen auf einer Demonstration am Wochenende in München vortragen dürfen.

Weiterhin gelte das Angebot, die Flüchtlinge in eine Zeltstadt zu begleiten. Die Polizei hatte zugesichert, die Asylbewerber bis zur nächsten Unterkunft nicht zu kontrollieren.