Eine private Kita in Essen (NRW) nimmt nur noch Kinder mit Impfschutz auf. Die "Kinderkiste" in Essen und vier weitere angeschlossene Horte mit insgesamt rund 60 Kindern nehmen ab sofort nur noch Kinder auf, die gegen gängige Krankheiten wie Masern, Mumps und Röteln geimpft sind.

Nur noch geimpfte Kinder in die Kita: Eltern müssen Nachweis liefern

"So wie katholische Einrichtungen sich einen Taufschein vorlegen lassen, verlangen wir nun auch einen Impfnachweis von den Eltern", sagte Kita-Betreiberin Jutta Behrwind am Freitag.

Kinder, die keinen Impfschutz hätten, würden bei der Anmeldung abgelehnt, hieß es. Zuerst hatte der WDR berichtet. Impfungen seien nach Ansicht des 13-köpfigen Elternrats der fünf Einrichtungen notwendig und sinnvoll. Es gebe sehr viel positive Resonanz, hieß es.

Private Kita-Träger bräuchten für eine solche Vorgabe keine Genehmigung der Behörden, sagte eine Stadtsprecherin. Sie könnten ihre Verträge frei festlegen. Das Gesundheitsamt halte die Idee für gut.

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