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Bern
Bergsturz

Herkunft von Bergsturzopfern bestätigt - inzwischen gab es zwei weitere Vorfälle

In der Schweiz gab es erneut zwei Bergstürze. Inzwischen ist die Herkunft von zwei Vermissten des Felssturzes vor einer Woche bestätigt.
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Schlamm und Gesteinsbrocken werden am 28.08.2017 in Bondo (Graubünden, Schweiz) von Lastwagen abtransportiert. Am 3369 Meter hohen Piz Cengalo hinter Bondo hatten sich vergangene Woche Gesteinsmassen gelöst und waren ins Tal gerutscht. Jetzt kam es zu weiteren Bergstürzen Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa
Schlamm und Gesteinsbrocken werden am 28.08.2017 in Bondo (Graubünden, Schweiz) von Lastwagen abtransportiert. Am 3369 Meter hohen Piz Cengalo hinter Bondo hatten sich vergangene Woche Gesteinsmassen gelöst und waren ins Tal gerutscht. Jetzt kam es zu weiteren Bergstürzen Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa
Im Schweizer Kanton Graubünden haben eine Woche nach dem verheerenden Felssturz erneut zwei Bergstürze mehrere Häuser zerstört.

Ein Felssturz am späten Donnerstagabend erreichte die Dörfer Bondo und Promontogno und zerstörte dort mehrere Häuser, wie die Nachrichtenagentur SDA meldete. Berichte über Verletzte oder Vermisste gab es nicht.

Am Freitagmorgen verschüttete eine weitere Geröll- und Schlammlawine die Bergstraße in der Nähe der Orte Bondo und Bregaglia auf einer Länge von mehreren Hundert Metern. Verletzte habe es nicht gegeben, die Straße werde aber für längere Zeit nicht passierbar sein, sagte ein Sprecher der Gemeinde Bregaglia.

Die Lage in Bondo war am Freitagmorgen noch unübersichtlich, hieß es. Im Nachbarort Spino wurden zwei in einem Gebäude eingeschlossene Menschen mit einem Helikopter in Sicherheit gebracht.

Bereits am 23. August waren bei Bondo vier Millionen Kubikmeter Gestein ins Tal gekracht. Seit dem Unglück werden acht Wanderer vermisst, darunter vier Deutsche aus Baden-Württemberg. Zwei der Vermissten stammen aus dem Ort Gruibingen im Kreis Göppingen in Baden-Württemberg. Eine Sprecherin der Gemeinde bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte. Es handle sich um einen Vater und seine erwachsene Tochter.

An dem 3369 Meter hohen Berg "Piz Cengalo" waren am 23. August vier Millionen Kubikmeter Gestein abgebrochen und ins Tal gestürzt. Es folgte eine Gerölllawine, die kilometerweit ins Tal rutschte. Acht Wanderer wurden in dem Unglücksgebiet als vermisst gemeldet - vier Baden-Württemberger, zwei Schweizer und zwei Österreicher. Die Polizei stellte die Suche nach ihnen am vergangenen Wochenende ein. Sie geht davon aus, dass die Wanderer ums Leben kamen.