Nach dem schweren Erdbeben im Nordwesten Chinas mit 89 Toten liefen die Aufräumarbeiten am Dienstag auf Hochtouren. Rund 870 Menschen wurden verletzt, davon mehr als 100 schwer, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Das Beben um die Stadt Dingxi in der Provinz Gansu zerstörte mehr als 5700 Häuser und beschädigte 70 000 weitere. Tausende waren obdachlos.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach den Betroffenen in einer Mitteilung aus New York sein tiefes Mitgefühl aus. "Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer und Verletzten." Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping rief die Rettungsmannschaften zu besonderen Anstrengungen auf. Er warnte vor Nachbeben. Neue Gefahr droht durch Regenfälle, die weitere Erdrutsche auslösen könnten.

Die Regierung hat Hilfsgüter in die betroffene Region geschickt.