Die Badesaison hat an der Ostsee mit einer Serie von Boots- und Badeunfällen begonnen. Innerhalb von vier Tagen starben zwei Kinder und ein Rentner. Eine Frau schwebt noch in Lebensgefahr und ein Mann wird vermisst, wie Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg am Donnerstag sagten. "Vor allem die Gewalt der Ostsee wird von vielen immer wieder unterschätzt", sagte Yvonne Hanske von der Polizei in Rostock. Zuletzt war am Mittwochabend am Strand von Warnemünde ein Elfjähriger aus Rostock tot geborgen worden.

Der Junge war bei starkem Nordwestwind mit drei Gleichaltrigen unweit der Mole baden gegangen und kam nicht mit ihnen an Land zurück. Die drei Anderen konnten sich retten. Die Staatsanwaltschaft müsse nun entscheiden, ob die Leiche des Kindes noch obduziert werde, um die genaue Todesursache zu klären, hieß es.

Auf Rügen wird schon seit Dienstag ein Kajakfahrer auf dem Großen Jasmunder Bodden vermisst.