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Berlin
Nach der Wahl

Dobrindt hält zu Seehofer: "Es gibt keine Personaldebatte"

Alexander Dobrindt, Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, steht weiterhin hinter Parteichef Seehofer. Kritik kommt aus Franken.
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Alexander Dobrindt, Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, steht weiterhin hinter Parteichef Seehofer. Foto: Michael Kappeler/dpa.
Alexander Dobrindt, Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, steht weiterhin hinter Parteichef Seehofer. Foto: Michael Kappeler/dpa.
Der neue Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, hat Rücktrittsforderungen an seinen Parteichef und bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zurückgewiesen. "Es gibt keine Personaldebatte in der CSU-Landesgruppe", sagte Dobrindt am Dienstag vor einem Treffen der Gruppe in Berlin. Es gelte nun zuerst den Wählerauftrag nach der Bundestagswahl abzuarbeiten. "Und den werden wir mit Horst Seehofer abarbeiten."


Aus Franken kommen Rücktrittsforderungen


Zuvor hatte der Hofer CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König den Rückzug Seehofers gefordert. Für die im Herbst 2018 anstehende Landtagswahl in Bayern brauche es einen anderen Spitzenkandidaten, sagte König. Auch Jochen Kohler, Chef des CSU-Kreisverbandes Nürnberg West, hatte Seehofer auf seiner Facebook-Seite zum Rücktritt aufgefordert und plädierte dort "für einen personellen Neuanfang".



Die bayerische Schwesterpartei der CDU hat bei der Bundestagswahl herbe Verluste erlitten und ist um 10,5 Prozentpunkte auf 38,8 Prozent abgestürzt. Im Bundestag bildet sie traditionell mit der CDU eine Fraktion.