Nominell fließen die 4,5 Milliarden Euro (Kalkulation für 2014) abzüglich eines Anteils für das Erfassungssystem (Toll Collect) von rund 600 Millionen Euro ungekürzt in den Straßenunterhalt.

Brüssel hakt ein

Hier hat Brüssel eingehakt: Wegen der seit Jahren niedrigen Zinsen muss der Bund weniger Geld für den Straßenbau ausgeben, sagt die EU. Dieses Ersparnis muss nun über eine Ermäßigung der Lkw-Maut an das Gütergewerbe weitergegeben werden. Dabei handelt es sich nach Angaben aus dem Bundesverkehrsministerium um gut eine halbe Milliarde Euro.

Beim Umbau der Lkw-Maut drängt die Zeit. Technische Umstellungen dürften mindestens sechs Wochen Vorlauf benötigen, heißt es in dem Gesetzentwurf, den das Bundeskabinett am heutigen Mittwoch auf den Weg bringen will.