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Wichtige Änderung: EU legt neue Preise für Telefonie ins Ausland fest - Handy jetzt vor Festnetz

Die Menschen in Deutschland greifen für Telefonate immer mehr zum Handy. Nun gibt es auch für alle die öfters ins EU-Ausland telefonieren positive Nachrichten: Es wird günstiger.
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All diejenigen die Familie, Freunde oder berufliche Kontakte im EU-Ausland haben, dürfen sich freuen: die Telefonate werden billiger, wie Brüssel verlauten lässt. Bereits seit dem die Roaming-Gebühren in der EU wegfielen, wurde das Telefonieren günstiger. Für einen Anruf aus dem Urlaub nach Hause zahlte man bisher genau dasselbe wie für ein Telefonat innerhalb des Heimatlandes. Spezielle Auslands-Tarife sorgten zusätzlich dafür, dass die nächste Handy-Rechnung nicht für ein böses Erwachen sorgte.

Laut der Deutschen Presse-Agentur haben die Deutschen im Jahr 2018 sogar mehr mit dem Handy als über Festnetzanschluss telefoniert. Rund 119 Milliarden Minuten zählte die Bundesnetzagentur im Jahr 2018. Im Festnetz hingegen 107 Milliarden Gesprächsminuten. Zum Vergleich: Vor vier Jahren telefonierten die Deutschen noch mehr als 150 Milliarden Minuten von festen Anschlüssen aus.

Telefonieren und Nachrichten verschicken für 19 beziehugnsweise 6 Cent ins EU-Ausland

Bei den neuen Handy-Gebühren spielt das jedoch keine Rolle: ob Festnetz-Telefon oder Handy, pro Minute können maximal 19 Cent berechnet werden. Eine SMS kostet durch die Gebührendeckelung maximal 6 Cent.

Das im Ausland genutzte Datenvolumen mit deutschen Mobilfunkverträgen stieg 2018 auf rund 66,4 Millionen Gigabyte, das ist fast doppelt so viel wie noch im Jahr 2017. Bei Telefonaten aus dem EU-Ausland betrug das Plus 14 Prozent auf etwa 2,9 Milliarden Gesprächsminuten, wie es im Jahresbericht der Bundesnetzagentur heißt, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

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