Wird dieses Jahr die Pandemie ein Ende finden? Die World Health Organisation (WHO) hat sich dazu nun offiziell geäußert und macht klare Angaben. 

Wie die Morgenpost mitteilt, stellt die Omikron-Welle einen entscheidenden Faktor dar, der für ein Ende der Pandemie spricht. Dennoch sind sich die Experten darüber noch nicht hundertprozentig sicher. Sicher ist aber, dass Omikron das Gesundheitssystem nicht derartig stark belastet wie vorherige Infektionswellen. 

Neue Varianten werden nicht lange auf sich warten lassen

Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, glaubt, dass die Pandemie in Europa soeben langsam ein Ende findet. Von der Morgenpost wird er mit der Aussage zitiert, wonach sich der Kontinent "auf eine Endphase der Pandemie zubewegt".  So könnte der Sommer eine Zeit des Durchatmens werden. Trotzdem macht er klar, dass das Virus nicht einfach verschwinden wird. Es werden sich nur schlichtweg einfach weniger Menschen infizieren. Experten sprechen dann von einer Endemie. 

Trotz der hohen Impfquote sind die Zahlen immer noch hoch. Aktuell berechnet die WHO, dass alle drei Sekunden 100 neue Coronainfektionen registriert werden. Die Tatsache, dass viele Länder hohe Inzidenzen nachweisen, obwohl die deutliche Mehrheit geimpft ist, lässt Forschenden keinen Zweifel mehr daran haben, dass es durchaus realistisch ist, dass manche Länder früher aus der Pandemie kommen werden als andere. 

Die Immunisierung der Menschen stehe laut dem Virologen Christian Drosten im Vordergrund. Somit sei eine hohe Impfquote immer noch entscheidend, um die Akutphase der Pandemie hinter sich zu lassen. Während es in Deutschland weitgehend nicht mehr am Impfstoff fehlt, stockt es in der Nachfrage. Im Rest der Welt sei dies jedoch oft genau umgekehrt. Dennoch sind es gerade diese Impflücken, die geschlossen werden müssen.  Man könnte nicht damit rechnen, dass das Virus schwächer wird. 

Wird aus der Pandemie eine Endemie?

Die WHO ist außerdem besorgt, dass womöglich neue aggressivere Varianten nicht lange auf sich warten lassen werden. Der WHO-Chef Tedros Adhanim Ghebreyesus macht sich dafür stark, dass man nicht in Glauben bleiben darf, Omikron würde die letzte Virusvariante bleiben. Mischvariationen aus Delta und Omikron wären ebenfalls im Bereich des Möglichen und präsentieren sich in Kombination als deutlich gefährlicher.

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Der Blick in eine ungewisse Zukunft sei letztendlich auch der Grund, warum Regierungen auf eine hohe Impfbereitschaft drängen. Denn auch wenn nun der Sommer vor der Türe steht, wird der Winter 2022 nicht lange auf sich warten lassen. Aus medizinischer Sicht ist es gerade deshalb besser einen Schutz zu haben, nur für den Fall der Fälle. 

Christian Drosten warnt zudem vor einer "Super-Mutation" - der Virologe befürchtet eine gefährliche Omikron-Entwicklung.

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