Deutschland steht ein traumhaftes Sommerwochenende bevor. Den Outdoor-Freizeitaktivitäten sind keine Grenzen gesetzt, da weder Regen noch plötzliche Unwetter zu befürchten sei. Die Kehrseite dieser Wetterlage ist allerdings die Dürre, die Deutschland momentan heimsucht.

Azorenhochableger "Cenk" erreicht Deutschland ab morgen (10. Juni) und sorgt dann für oft freundliches und trockenes Wetter. Zugleich setzt im Südwesten Europas eine heftige Hitzewelle ein. Spanien und Portugal bekommen es ab Samstag (11. Juni) mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zwischen 40 und 48 Grad zu tun - je nach Wettermodell. Eine derart "lebensgefährliche Hitze", wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net es formuliert, ist in Deutschland nicht zu erwarten. "Bei uns gibt es zum Glück am Wochenende nur Spitzenwerte bis 31 oder 32 Grad", so Jung.

"Ein Traum" für Bade- und Grillfreunde - Azorenhoch "Cenk" bringt sommerliche Hitze

"Für alle Bade- und Grillfreunde ist das kommende Wochenende ein Traum. Viel Sonnenschein, täglich 13 bis 15 Sonnenstunden und Temperaturen um 25 bis 32 Grad. So lässt sich das Wochenende aushalten", sagt der Wetter-Experte. Mit Gewitter, wie in den Wochen zuvor, ist nicht zu rechnen. In der nächsten Woche halten sich die Temperaturen ebenfalls auf einem Niveau zwischen 25 und 30 Grad und es bleibt trocken.

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

  • Donnerstag (9. Juni): 17 bis 23 Grad, Sonne, Wolken und einzelne Schauer
  • Freitag (10. Juni): 21 bis 26 Grad, meist schön, mit Sonnenschein und ein paar Wolken
  • Samstag (11. Juni): 22 bis 29 Grad, oft viel Sonnenschein, kaum Schauer
  • Sonntag (12. Juni): 23 bis 32 Grad, oft sonnig und trocken, erst zum Abend aus Westen einzelne Gewitter möglich
  • Montag (13. Juni): 21 bis 26 Grad, oft Sonnenschein, kaum Schauer
  • Dienstag (14. Juni): 20 bis 26 Grad, ein Mix aus Sonne und Wolken, meist trocken
  • Mittwoch (15. Juni): 22 bis 30 Grad, meist freundlich, mit Sonne und ein paar Wolken
  • Donnerstag (16. Juni): 23 bis 31 Grad, sommerlich warm bis heiß, Sonnenschein und einzelne Gewitter

Da steht uns offenbar eine längere, recht schöne und trockene Wetterphase ins Haus. Die Temperaturen gehen mal rauf, mal runter. Meist liegen sie um 22 bis 27 Grad. Im Südwesten auch mal um oder leicht über 30 Grad. Viel Regen ist dabei bis Ende nächster Woche nicht in Sicht.

Dürre - eine Herausforderung für die Landwirtschaft

"Die tiefen Bodenschichten sind oftmals sehr trocken. Das belegt die aktuelle Karte der Trockenheit vom Helmholtz Institut für Umweltforschung. In einigen Regionen Deutschlands herrscht aktuell laut Legende eine außergewöhnliche Dürre", so Jung. Die Forschende sprechen verbreitet sogar von einer außergewöhnlichen Dürre - ein Nachteil für die Natur und die Landwirtschaft.