• Extrem-Hitzewelle steht bevor
  • Bis zu 39 Grad in Teilen Deutschlands angekündigt
  • Experten warnen vor gefährlicher Sahara-Hitze
  • DWD spricht von erster Hitzewelle des Jahres
  • Wird der Juni noch historisch heiß?

Der Hochsommer steht vor der Tür: Laut Wetterexperten steht uns in Deutschland eine echte Hitzewelle ins Haus. Meteorologe Dominik Jung kündigt an: "Es ist vorbei mit den Wohlfühltemperaturen." Mindestens für zwei bis drei Tage sagen Wetterprognosen in dieser Woche Extremtemperaturen voraus. Bis zu 39 Grad seien demnach in Teilen Deutschlands möglich - und das, obwohl wir kalendarisch noch mitten im Frühling stecken. "Der Sommer kommt erst noch und der Hochsommer ist auch erst ab Mitte Juli bis Mitte August dran" erklärt Jung. 

Sahara-Hitze und Tropennächte angekündigt: Werte sinken nicht mehr unter 20 Grad

Am heißesten wird es laut Vorhersage in Berlin und Brandenburg. Hier könnten die Temperaturen an der 40 Grad-Marke kratzen.  Aber auch bei uns im Franken wird es die ganze Woche ordentlich warm: Der "Wetterochs" meldet von Montag bis Donnerstag Temperaturen von 31 bis 34 Grad. Auch der Freitag wird mit 32 Grad in Franken ein heißer Frühsommertag. Der Juni ist laut Dominik Jung jetzt schon 3,5 Grad wärmer als im langjährigen Klimamittel.

Die zunehmende Sahara-Hitze habe zur Folge, dass die Luft schwül und unangenehm wird: "Außerdem nimmt die Zahl der Tropennächte dann schnell zu. Das bedeutet, dass ab Donnerstag die Nachtwerte nicht mehr unter 20 Grad sinken" teilt Wetterexperte Jung mit. Nach zahlreichen Unwettern und zu kalten Frühlingsmonaten, kommt jetzt also die nächste Extremwetterlage auf Deutschland zu. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte am Dienstag (15. Juni) für die nächsten Tage Temperaturen von bis zu 37 Grad an. Auch die Nächte werden mit Werten um die 20 Grad warm. Gleichzeitig steigt die Unwettergefahr. Bereits am Mittwoch erwärmt sich die Luft verbreitet auf 26 bis 32 Grad, an der Mosel und dem Oberrhein sind auch 34 Grad möglich. Der Wind bringt keine Abkühlung, er weht nur schwach.

Meteorologen sprechen von "brütender Hitze", die zum Ende der Woche in starken Unwettern wie Gewitter, Platzregen, Hagel und Sturmböen münden könnte. In ganz Deutschland wird es heiß: Der DWD spricht offiziell von der ersten Hitzewelle des Jahres.

Wetterprognose: Wochenende bringt Unwetter und leichte Abkühlung

Die angekündigten Unwetter bringen dann auch Abkühlung mit sich. In der kommenden Woche wird voraussichtlich der Montag, mit Höchstwerten von 31 Grad, der heißeste Tag der Woche. Neben Sonnenschein, wird es dann auch wieder Quellwolken und teilweise Regenschauer geben. Die Folge sind angenehmere Temperaturen zwischen 26 und 31 Grad. Es bleibt also warm. 

Vor allem ältere und geschwächte Menschen würden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) besonders unter der Hitze leiden. Es wird in den kommenden Tagen nämlich nicht nur heißer, sondern auch schwüler. Vor allem durch die warmen Nächte, werden sich laut DWD Wohnungen aufheizen. Dieser Faktor müsse bei der anrollenden Hitzewelle besonders beachtet werden. 

Etwas Gutes hat die Sahara-Hitze aber doch: Pünktlich zur EM 2021 wird es also möglich sein, das ein oder andere Spiel auf der Terrasse oder im Biergarten zu verfolgen.