• Wetteraussichten: Juni beginnt mit Wärmeblase
  • Start in den Juni vielversprechend
  • Heftige Temperaturschwankungen möglich - zwischen  36 und 16 Grad
  • Immer wieder Unwetter und Gewitter
  • Juni-Prognose insgesamt noch unsicher

Der April war so eisig wie seit 40 Jahren nicht mehr, darauf folgte der Mai-Monsun mit weiterhin zu niedrigen Temperaturen. Kein Wunder, dass die Menschen in Sachen Wetter ihre ganze Hoffnung auf den Juni setzen: Jetzt muss der Sommer doch endlich kommen, oder? Auf dem Portal wetter.net liefert Wetterexperte Dominik Jung keine eindeutige Antwort auf diese Frage.  Zwar sagt er für die Tage nach dem Monatswechsel eine "Wärmeblase" mit Temperaturen von bis 30 Grad in Deutschland voraus. Insgesamt sei die Juni-Prognose allerdings durchwachsen, ja sogar "gruselig", weil von beständig schönem Wetter aktuell nicht die Rede sein kann. 

Wetter im Juni: "Wärmeblase" mit bis zu 30 Grad zum Monatsbeginn

Als "Wetterkarten der Hoffnung" überschreibt wetter.net seine Kurzfrist-Aussicht für Deutschland, die eine "Wärmeblase" für Anfang Juni vorhersagt.  Wie Dominik Jung beschreibt, gibt es von "Dienstag bis Freitag schönes Wetter mit nur einzelnen Schauern oder Gewittern am Nachmittag. Typisches Sommerwetter eben. Dazu Höchstwerte um 25 Grad, in der Spitze am Rhein knapp 30 Grad", meldet Jung. Grund für den Wetterumschwung: Saharaluft schwappt nach Europa über. In Südspanien würden daher n den nächsten Tagen bis zu 40 Grad erreicht. In Deutschland kommen immerhin Ableger der warmen Saharaluft an und sorgen für angenehme Temperaturen. In Franken werden um die 20 Grad erwartet. 

Jungs Einschätzung deckt sich mit dem Wettertrend des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach: Die Höchstwerte liegen am Dienstag (1. Juni 2021) bei über 20 Grad liegen und kaum mehr Regenrisiko besteht.

Bis Freitag (4. Juni) beschreibt der DWD das Wetter dann als "sommerlich warm und zunehmend wechselhaft". 

Schöner Start in den Juni - doch bleibt der Monat auch sommerlich?

Nach den aktuellen Trends könnte das sommerlich warme Wetter laut Jung mindestens bis zum ersten Juniwochenende anhalten. Ob es auch danach so weitergeht, müsse indes noch abgewartet werden. Trotz des sommerlichen Juni-Beginns hatte sich Dominik Jung bereits vor einigen Tagen festgelegt: "Die Juni-Prognose ist gruselig." Diese sehe einen normal bis leicht zu kühl temperierten Juni. "Nachdem wir in den vergangenen Jahren eher sehr warme Juni-Monate gewohnt waren, werden wir das als extrem kühl empfinden, wenn es denn so kommt", erklärt er. Der europäische Wetterdienst und auch der US-Wetterdienst rechneten nun auch noch mit einem vielfach normal temperierten Juni 2021. Die Europäer im Norden und Osten sogar zeitweise zu kaltem Monat. "Sommerliche Temperaturen sind auf Dauer eher die Ausnahme", untermauert Jung seine Prognose. 

Auch abgesehen von den Temperaturen sei beständig schönes Wetter auch im Juni nicht in Sicht, so Jung: "Immer wieder gibt es Schauer und Gewitter."

Grundsätzlich ähnlich, nur noch etwas extremer, fällt die 42-Tage-Vorhersage das Wetterportals wetter.de aus. Zwar sei sicher, dass es im Juni endlich wärmer wird. Doch werde das Juni-Wetter 2021 eine "ordentliche Schlingerfahrt" mit Tropennächten und Temperaturstürzen. Konkret sagt wetter.de derzeit für den 11. Juni und den 30. Juni extreme Hitze mit Temperaturen von jenseits der 30 Grad voraus (mit Höchstwerten von bis zu 36 Grad im Westen Deutschlands). Um den 25. Juni herum sinkt das Thermometer dagegen deutlich unter die 20-Grad-Marke, im Süden kann es nur 16 Grad warm werden.

Hitzesommer nicht sonderlich wahrscheinlich

Wetterexperte Jung hält zudem einen Hitzesommer derzeit nicht für sonderlich wahrscheinlich. Doch die Hitze sei nicht weit weg. "Sie hat sich quasi überall um Mitteleuropa herum aufgebaut. Wäre also auch mal schnell bei uns." Und genau das werde Sommer in Deutschland wohl in diesem Jahr prägen. "Durchschnittskost, die ab und zu mal von kurzen Hitzewellen unterbrochen wird. Dazwischen Unwettergefahr,“ prognostiziert Jung. 

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