Hamburg
Schießkugelschreiber

Wegen Ex-Frau: Mann täuscht Heldentat vor und verletzt sich selbst

Weil er seine Ex-Frau beeindrucken und sie zurückgewinnen wollte, hat sich ein Mann aus Hamburg als Opfer eines Verbrechens dargestellt.
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Ein Mann aus Hamburg hat sich selbst mit einem sogenannten Schießkugelschreiber verletzt. Foto: Peter Kneffel dpa/lby
Ein Mann aus Hamburg hat sich selbst mit einem sogenannten Schießkugelschreiber verletzt. Foto: Peter Kneffel dpa/lby

Ein Mann aus Hamburg soll sich als Opfer eines Verbrechens dargestellt haben, um seine Ex-Frau zurückzugewinnen. Nach einem Bauchdurchschuss im Juli hatte der Betreiber einer Autowerkstatt behauptet, dass die Verletzung bei einem Kampf mit einem Dieb entstanden sei.

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Mit Schießkugelschreiber selbst verletzt

Der 32-Jährige habe sich aber mit einem sogenannten Schießkugelschreiber selbst verletzt. Bei einer Durchsuchung habe er den Ermittlern das Versteck der Waffe gezeigt. "Nach den ersten Erkenntnissen hat er sich die Verletzung damit selbst beigebracht und die Tat vorgetäuscht, offenbar um seine von ihm getrennt lebende Frau zu beeindrucken und zurückzugewinnen", teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit.

Der 32-Jährige hatte zunächst angegeben, in der Nacht zum 24. Juli Autodiebe an seinem Geschäft bemerkt zu haben. Bei der Verfolgung der beiden maskierten Männer sei es zu einem Gerangel gekommen, bei dem einer der Täter einen Schuss abgegeben und ihn verletzt habe. Gegen den Werkstattbetreiber laufen nun Ermittlungen wegen des Vortäuschens einer Straftat und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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