Eine Bürgerinitiative sammelte 185 328 gültige Unterschriften gegen die Pläne des rot-schwarzen Senats, der an den Rändern des Tempelhofer Feldes Wohnhäuser bauen will. Das Ergebnis des Volksbegehrens gab die Landeswahlleitung am Dienstag in der Hauptstadt bekannt. Der Senat will mit dem Neubauprojekt die Wohnungsnot in der Hauptstadt lindern.

Die Gegner einer Bebauung des Tempelhofer Feldes haben damit die Hürde für einen Volksentscheid geschafft, der bis Ende Mai ansteht. Die Bürgerinitiative teilte mit, sie wolle eine solche Abstimmung am Tag der Europawahl am 25. Mai erreichen.

Das 386 Hektar große Areal mit stillgelegten Start- und Landebahnen nutzen viele Hauptstädter in ihrer Freizeit für Sport, zum Drachensteigen oder auch Grillen. Die Bürgerinitiative pocht darauf, dass es keine Eingriffe auf dem Gebiet gibt und es als freie Fläche erhalten bleibt.