Ulf Sieberg vom Naturschutzbund (Nabu) sagte, selbst neue Nachtspeicherheizungen seien ineffizient und unflexibel. Bei Windflauten bei zugleich hohem Stromverbrauch würden Stromheizungen das Netz zusätzlich belasten, sagte Sieberg mit Blick auf Engpässe in Frankreich im Winter, wo viel mit Strom geheizt wird.

Die Unions-Politiker Joachim Pfeiffer und Thomas Bareiß betonten hingegen: «Stromspeicherheizungen können eine tragende Rolle übernehmen, um überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energiequellen einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Dies ist bisher aufgrund der geringen Speicherkapazitäten in Deutschland kaum möglich.»

In den 70er Jahren konnte überschüssiger Strom aus Tag und Nacht durchlaufenden Atomkraftwerken von den Öfen nachts in Wärme umgewandelt und so weiter genutzt werden. Im Vergleich zu anderen Heizungsarten gilt dies als besonders ineffizient - und heute als enorm teuer.