Deutschland steuert auf einen Rekordüberschuss an Strom in diesem Jahr zu - auch weil Braun- und Steinkohlekraftwerke nicht flexibel genug auf das schwankende Ökostromangebot reagieren können. Umweltschützer sprechen daher von einem Lobbygeschenk, da die Aufhebung des Verbots das Energiesparen behindere statt fördere.

Der derzeitige Bestand an Nachspeicherheizungen in Deutschland sei verantwortlich «für eine gewaltige Stromverschwendung von 10 bis 15 Terawattstunden (TWh), das entspricht rund zwei bis drei Prozent des nationalen Strombedarfs», argumentiert die Deutsche Umwelthilfe. Die Nachtspeicherheizungen bräuchten vor allem im Winter Strom, wenn oft kaum Wind wehe und die Sonne nicht scheine.