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Bremen
Christi Himmelfahrt

Vatertag in Corona-Krise: Hier gilt Bier- und Bollerwagenverbot

Die Stadt Bremen untersagt für den Vatertag in diesem Jahr den Außer-Haus-Verkauf und auch den Transport von Alkohol im Bollerwagen. Damit soll ein Anstieg der Neuinfektionen verhindern werden.
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Vatertag Symbolbild: Peter Steffen, dpa
Eine Tour am Vatertag in größeren Gruppen muss in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Peter Steffen, dpa

Am Donnerstag (21. Mai 2020) ist "Christi Himmelfahrt". Vielen ist der deutschlandweite Feiertag aber auch als Vatertag bekannt - Bier und Bollerwagen dürfen bei vielen Wanderungen nicht fehlen. Mit einer Gruppe aus mehreren Freunden umherzuziehen ist in diesem Jahr wegen der Corona-Maßnahmen ohnehin nicht erlaubt. Die Stadt Bremen schmälert nun allerdings die Freude auf den Tag durch weitere Einschränkungen. 

Demnach dürfen in der Hansestadt Gaststätten zwar öffnen und auch ihre Außenbereiche entsprechend den Infektionsschutzregeln für Gäste zugänglich machen.  Ein Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen Getränken jeglicher Art sei jedoch untersagt, heißt es in einer veröffentlichten Mitteilung der Pressestelle des Senats. Die Verfügung gelte von 8 bis 22 Uhr am Donnerstag. 

Hansestadt Bremen: Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen Getränken bleibt am Vatertag untersagt

"Die Verfügung ist ein Kompromiss zwischen der seit Montag (18. Mai 2020) geltenden Lockerung für die Gastronomie und ihre Kundinnen und Kunden und einem generellen Ausschank- und Konsumverbot von Alkohol wie in Teilen des niedersächsischen Umlandes aus Sorge um einen weiteren Anstieg der Neuinfektionen", betont Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Die Allgemeinverfügung sehe zudem vor, dass kein Alkohol in der Öffentlichkeit per Bollerwagen oder Handkarren mitgeführt werden darf.

Innensenator Mäurer begründet dies in der Pressemitteilung folgendermaßen: "Jeder weiß, dass mit steigendem Alkoholkonsum gute Vorsätze schnell in Vergessenheit geraten, zumal sich viele Menschen in ihre alte Normalität zurücksehnen."

Menschenansammlungen gelte es, wo immer möglich, zu vermeiden. Zudem seien sie auch über die Angehörigen zweier Haushalte hinaus grundsätzlich verboten.  Erste positive Entwicklungen seien aufgrund der Disziplin der Mehrheit aller Bürgerinnen und Bürger erreicht. "Diesen positiven Trend dürfen wir keinesfalls aufs Spiel setzen", betont Mäurer. 

Was in Franken am Vatertag alles erlaubt ist, lesen Sie hier.

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