Herzogenaurach
Gewitter

Unwetterwarnung: Gewitter hinterlässt Schäden - Warnung vor Sturmböen bleibt

Für Teile Frankens gilt eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes vor starkem Gewitter bis in die Abendstunden. Es gibt erste Schäden.
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Die Gewitter und Sturmfront hat in Franken bereits zu Schäden geführt. Dabei gilt die Unwetterwarnung weiterhin.  Foto: News5/Herse
Die Gewitter und Sturmfront hat in Franken bereits zu Schäden geführt. Dabei gilt die Unwetterwarnung weiterhin. Foto: News5/Herse


Entwarnung am 5. April 2018:
Am Donnerstag ist es stark bewölkt mit zahlreichen Schauern. Gewittern soll es vorerst nicht mehr. Allerdings warnt der Deutsche Wetterdienst vor Windböen, die bis zu 60 km/h erreichen. In Teilen Frankes wird sogar vor Sturmböen gewarnt.

Warnung vor Unwetter am 4. April 2018:
Der Deutsche Wetterdienst hat für Teile Frankens eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Gewitter herausgegeben. Diese gilt je nach Region seit heute Nachmittag, 16:30 Uhr, bis in die Nacht hinein. Es gibt Meldungen über erste Sturmschäden.

Betroffen sind Kreis und Stadt Würzburg, Kreis Bad Kissingen, Kreis und Stadt Bamberg, Kreis und Stadt Fürth sowie Kreis und Stadt Coburg, .

Die erste amtliche Warnung wurde am Mittwoch um 15:10 Uhr herausgegeben und gilt für den Kreis Kitzingen. "Es besteht die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern (Stufe 2 von 4)", warnt der DWD. "Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich." Wie Sie die Entfernung eines Gewitters berechnen - und ob es näherkommt oder wegzieht - erfahren Sie in unserem Ratgeber-Artikel.

Zudem wurden Warnungen für Kreis und Stadt Würzburg, Kreis Bad Kissingen, Kreis und Stadt Bamberg, Kreis und Stadt Fürth sowie Kreis und Stadt Coburg herausgegeben. Voraussichtlich werden weitere Kreise und Städte folgen.

Update 17 Uhr: Amtliche Warnungen vor starkem Gewitter wurden nun auch herausgegeben für Stadt Nürnberg, Kreis Lichtenfels, Stadt Erlangen, Kreis Forchheim sowie Kreis und Stadt Bayreuth. Alle Warnungen sind (bislang) gültig bis 19 Uhr.

Update 18 Uhr: Die Gewitterfront zieht weiter Richtung Osten: Der DWD warnt vor Gewittern bis 21 Uhr in den Kreisen Lichtenfels, Kulmbach , Bayreuth und Kronach.

Update 20.15 Uhr: Von Westen zieht in den Abendstunden eine weitere Gewitterfront über Franken. Die Unwetterwarnung des DWD bleibt bestehen. Derweil wird bereits von ersten Schäden berichtet. Laut der Polizei gab es in Unterfranken, Mittelfranken und OberfrankenSturmschäden - unter anderem krachten im Kreis Haßbergemehrere Bäume um. In Bamberg stürzte ein Baum auf ein Auto, zwischen Oberhaid und Appendorf blockierte ein Baum die Straße.
Erste Bilder von den Sturmschäden in Franken finden Sie hier.



Der Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland von 16 Uhr verzeichnet zudem teils schwere Sturmböen in einigen Höhenlagen. Im Süden reichen diese bis in die Niederungen.

 


Nachmittags und abends gibt es in ganz Deutschland gebietsweise kräftige Gewitter. Zur weiteren Entwicklung schreibt der DWD: "Auf der Vorderseite eines Tiefdrucksystems über Westeuropa und der Nordsee gelangt zunächst von Südwesten sehr milde Luft nach Deutschland. Abends und in der Nacht wird der Vorhersagebereich von der Kaltfront des Tiefs überquert. Ihr folgt am Donnerstag ein Schwall maritimer Polarluft.

 

 


Aktuell gibt es laut Deutschem Wetterdienst vom Nordschwarzwald bis nach Nordhessen Gewitter, lokal eng begrenzt mit Starkregen, Hagel bis 2 cm und Sturmböen um 80 km/h. Für den weiteren Nachmittag und Abend warnt der DWD vor gebietsweise "größerem Hagel", unter anderem in "einer Region von Nordbaden über Franken bis nach Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg."

Am Donnerstag soll es im Tagesverlauf erneut Schauer geben, "bevorzugt im Osten und Südosten auch einzelne Gewitter, lokal eng begrenzt mit Graupel und stürmischen Böen."

Ein Lichtblick: Ab Freitag ist dann Besserung in Sicht. Bis Montag soll es sonnig und trocken und bis zu 22 Grad warm werden. Besser könnten die Aussichten fürs Wochenende gar nicht sein.

 

 


"Am Freitag setzt sich ein Hoch durch, das erst am Montag wieder verschwindet", so Wetterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach. "Daher ist es von Freitag bis einschließlich Sonntag sonnig und trocken." Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf bis zu 22 Grad. Am Freitag weht laut "Wetterochs" dann ein frischer Ostwind, der an den Folgetagen allmählich abflaut.

 

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