Sowohl in der Union als auch in der SPD wurde befürchtet, dass in einem solch großen Kreis keine Vertraulichkeit zu wahren ist und Entscheidungen zu schleppend getroffen werden könnten. Neben der großen Verhandlungsrunde und den Arbeitsgruppen gibt es noch die Steuerungsgruppe um die drei Generalsekretäre Hermann Gröhe (CDU), Alexander Dobrindt (CSU) und Andrea Nahles (SPD).

Sollten die Verhandlungen ins Stocken geraten, werden sich die drei Parteivorsitzenden Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) unter sechs Augen treffen. Das hatten sie auch während der Sondierung getan und für den Durchbruch gesorgt. Die 12 Arbeitsgruppen sollen aus 17 Personen (CDU:7/CSU:3/SPD:7) bestehen, die vier Unterarbeitsgruppen aus 11 Personen (CDU:5/CSU:2/SPD:4).