Berlin

Umweltministerin Schulze stellt Gutachten zum CO2-Preis vor

Was kann und was darf der CO2-Ausstoß jeden einzelnen kosten? Die Koalition in Berlin will sich im Herbst auf ein Klimaschutz-Modell und Preise festlegen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellt am Freitag drei Studien zum Thema vor.
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Svenja Schulze
Umweltministerin Svenja Schulze will mit Gutachten mehr Klarheit über konkrete Preise für den CO2-Ausstoß sorgen. Foto: Bodo Marks

Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellt am Freitag (10.00 Uhr) in Berlin drei Gutachten zur möglichen Ausgestaltung eines CO2-Preises vor.

Es geht darum, den Ausstoß von Treibhausgasen teurer zu machen, um den Klimaschutz voranzubringen, und zugleich Menschen mit kleinem Einkommen nicht stärker zu belasten. Schulze hat sich bereits im April für eine Steuer ausgesprochen, die Einnahmen für den Staat sollen an die Bürger zurückgehen.

Für die zweite Septemberhälfte hat die große Koalition Grundsatzentscheidungen zum Klimaschutz in Aussicht gestellt. Deutschland reißt derzeit eigene und verbindliche EU-Ziele. Bis 2030 soll der Treibhausgas-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent sinken. Die Union arbeitet noch an einem Klimakonzept. Die Gremien von CDU und CSU sollen am 16. September die endgültigen Beschlüsse fassen.