Die Mehrheit der Deutschen will sich und die eigenen Kinder gegen das Coronavirus impfen lassen - das zeigt jetzt eine Studie der Barmer Krankenkasse. Demnach sind 53 Prozent der deutschen Bevölkerung bereit, sich impfen zu lassen. In Bayern sind es mit 46 Prozent etwas weniger. Mit 42 Prozent fällt auch die Impfbereitschaft der Kinder in Deutschland hoch aus, heißt es in der Pressemitteilung der Barmer. 

37 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie dem Impfstoff vertrauen und glauben, dass er sicher ist. "An der Impfung führt kein Weg vorbei, um die Corona-Pandemie zu überwinden. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass sich die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger impfen lassen möchte. Je höher die Bereitschaft, desto besser. Mit der Impfung schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch diejenigen, die sich nicht immunisieren lassen können", sagt Prof. Dr. Claudia Wöhler, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Bayern. 

"Aufklärung ist bestes Mittel für Akzeptanz": Menschen sollen gut informiert werden

Laut Befragung wollen sich 62 Prozent in Bayern impfen lassen, um selbst bestmöglich geschützt zu sein. Vor allem Menschen über 60 stehen einer Impfung offener gegenüber als jüngere. Wo sich bei ihnen rund zwei Drittel impfen lassen möchten, sind es in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen lediglich 25 Prozent. In Bayern kommt eine Impfung für ein weiteres Viertel nicht infrage. 

Dabei spielen die Angst vor Nebenwirkungen und der Zweifel der Wirksamkeit eine große Rolle. Diesbezüglich betont Wöhler in der Pressemitteilung, dass es wichtig sei, die Menschen ausreichend zu informieren und ihnen die Sorgen zu nehmen. "Die Impfung gegen das Coronavirus soll freiwillig erfolgen. Aufklärung ist das beste Mittel für eine hohe Akzeptanz und Impfbereitschaft in der Bevölkerung", heißt es abschließend.

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