Berlin
Himmelsphänomen

Sternschnuppen-Fans aufgepasst: Leoniden Schauer bringt uns ein letztes Mal den jährlichen Höhepunkt

Die Sternschnuppen erreichen im November ihren jährlichen Höhepunkt. Fast schon im Dauerregen sind sie am Himmel zu sehen. Wann die besten Chancen sind eine Sternschnuppe zu sehen, lesen Sie hier.
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Sternschnuppenfans dürfen sich freuen: Vom 14. bis 21. November ist in Deutschland der Meteorstrom der Leoniden am Himmel zu sehen. Ihren Höhepunkt erreichen die Sternschnuppen in der Nacht von Sonntag auf Montag (17./18. November) und vom Montag auf Dienstag (18./19. November). Dann können rund 15 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel zu sehen sein.

Kleiner Ausbruch der Leoniden mit bis zu 25 Sternschnuppen pro Stunde

Laut der Informationsseite leoniden.net kam es bereits am 16. November gegen 3.35 Uhr in der Nacht zu einem Ausbruch mit bis zu 25 Sternschnuppen pro Stunde und einem hohen Anteil heller Meteore kommen. In allen drei Nächten wird der abnehmende Mond die Beobachtungen allerdings voraussichtlich sehr stark erschweren.

In der Regel sind bei den Leonidenschauern zwischen zehn und 25 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen.

Phänomen am Nachthimmel: Was sind die Leoniden?

Die Leoniden sind ein im November auftretender Meteorstrom. Der Ursprung ist der Komet 55P/ Tempel-Tuttle, welcher um die Sonne kreist und dabei unzählige Bruchstücke, sogenannte Meteoroiden, hinterlässt. Solche Bruchstücke können durch die Erdbahn in die Erdatmosphäre gelangen und verglühen. Beim Auflösen können diese Bruchstücke als Meteoren, also Sternschnuppen, am Himmel wahrgenommen werden.

 

Seinen Namen erhielt der Sternschnuppenregen von dem Sternbild Löwe, im Lateinischen Leo, in dem die Sternschnuppen zu sehen sind. Weil dieses Sternbild erst nach Mitternacht zu sehen ist, liegen die Chancen, die Leoniden am Himmel zu erblicken, kurz vor Beginn der Morgendämmerung am höchsten.

Leoniden bewegen sich außerordentlich schnell durch die Atmosphäre

Die Leoniden sind weisen bei ihrem Eintritt in die Erdatmosphäre mit bis zu 70 Kilometern pro Sekunde eine außergewöhnlich schnelle Geschwindigkeit auf. Diese hohe Geschwindigkeit lässt sich dadurch erklären, dass sich die Meteoroiden entgegengesetzt zur Bewegung der Erde durch den Raum bewegen, weshalb sich die relativen Geschwindigkeiten von Erde und Meteoroiden addieren.

Wie der Rhöner Sternenpark informiert, erwartet fränkische Sterngucker ein Planetenfestival im November: Fünf Planeten werden sich zeigen, und einer davon, Merkur, sogar am helllichten Tag.