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Sternschnuppen

Sternschnuppen-Regen im Oktober: Wann am meisten Sternschnuppen zu sehen sind

Am Sternenhimmel macht sich der Herbst bemerkbar. Bald schon können viele Sternschnuppen in Franken gesehen werden. Lest hier, wann ihr die besten Chancen dazu habt.
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Vom 6. bis 10. Oktober sollen dem Sternbild Drache Sternschnuppen entströmen. Symbolfoto: NASA
Vom 6. bis 10. Oktober sollen dem Sternbild Drache Sternschnuppen entströmen. Symbolfoto: NASA

Der Sternenhimmel hat im Oktober einiges zu bieten. Mehrere Planeten werden sichtbar und es kommt sogar zu einem Sternschnuppenschauer.

Jupiter und Saturn am Nachthimmel zu bewundern

Bereits in der nun immer früher einsetzenden Abenddämmerung sieht man tief am Südwesthimmel den Riesenplaneten Jupiter. Er ist leicht als heller Lichtpunkt zu erkennen, der infolge der horizontnahen Dunstschichten leicht gelblich erscheint. Jupiter geht am Monatsbeginn kurz vor 22 Uhr unter. Am 3. und am 31. begegnet die Sichel des zunehmenden Mondes dem Riesenplaneten, wobei die zweite Begegnung deutlich enger bei einer dünneren Mondsichel ausfällt.

Als zweiter heller Planet am Abendhimmel ist Saturn zu sehen. Allerdings verkürzt er drastisch seine Sichtbarkeitsdauer. Nur durch die immer früher einsetzende Abenddämmerung bleiben ihm bis Ende Oktober noch drei Stunden Sichtbarkeit am Abendhimmel. Am 31. verschwindet der Ringplanet bereits eine Viertelstunde vor neun Uhr abends in den südwestlichen Dunstschichten. Kurz darauf geht er unter.

Sternschnuppen sichten im Oktober: Beste Aussichten am 9. Oktober

Vom 6. bis 10. Oktober tauchen die Sternschnuppen der Draconiden auf. Sie scheinen dem Sternbild Drache zu entströmen. Ihren Ursprung führen sie auf den Kometen 21P/Giacobini-Zinner zurück, weshalb dieser Meteorstrom auch Giacobiniden heißt. Die meisten Sternschnuppen werden am 9. Oktober erwartet. Im Jahr 2011 wurden pro Stunde bis zu 400 Meteore registriert.

Auch berühmte Andromedagalaxie sichtbar

An das Herbstviereck schließt sich die Sternenkette der Andromeda an. Im Sternbild der Andromeda erkennt man unter guten Sichtbedingungen ein schwach leuchtendes, längliches Fleckchen. Es handelt sich um unsere Nachbarmilchstraße, die berühmte Andromedagalaxie. Etwa 500 Milliarden Sterne formen ein riesiges, spiralförmiges Sternengebilde in fast drei Millionen Lichtjahren Entfernung. Andere große Galaxien sind viele Millionen und Milliarden Lichtjahre von uns entfernt.