Beim Landesparteitag der Bayern-SPD gab Steinbrück gemeinsam mit dem bayerischen Spitzenkandidaten Christian Ude den Startschuss zur heißen Wahlkampfphase.

Steinbrück erinnerte daran, dass die Union auch 2002 und 2005 in den Umfragen zunächst weit vorne gelegen sei. Entscheidend werde letztlich die Mobilisierung sein: «Das Ding wird entschieden über einen Swing von wenigen Prozent.» Anders als in der Vergangenheit will die Bundes-SPD Bayern dieses Mal im Wahlkampf nicht links liegen lassen. Steinbrück will dort in den kommenden Wochen einen Schwerpunkt seiner Kampagne setzen. Den Grund nannte er selbst: «Wenn man in Bayern nicht mobilisieren kann, wird es schwer, im Bund das Ergebnis zu erzielen, das wir haben wollen.» In der jüngsten Umfrage des Bayerischen Rundfunks liegen die Sozialdemokraten im Freistaat lediglich bei 18 Prozent.