Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) gab bei einer Feierstunde in der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster das Startsignal für das gemeinsame und länderübergreifende Projekt der beiden Universitäten.

Das Institut für Islamische Theologie (IIT) in Osnabrück und das Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) in Münster bilden zusammen eines von bundesweit vier Zentren für die Ausbildung von islamischen Religionslehrern und Imamen. Die anderen Standorte sind Tübingen, Frankfurt/Gießen und Erlangen/Nürnberg. Die jeweiligen Landesregierungen unterstützen die vier Zentren, der Bund steuert rund 20 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre bei.

Die Kooperation zwischen den beiden Universitäten sieht einen Austausch bei Forschung und Lehre vor. Leistungsnachweise der Studenten werden gegenseitig anerkannt, Doktoranden gemeinsam betreut. Kongresse und große Veranstaltungen sollen gemeinsam geplant werden. In Osnabrück sind 140 Studenten eingeschrieben. Davon werden 35 Imame, 40 studieren Theologie und 65 Pädagogik.