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Bund der Steuerzahler kritisiert GroKo: "Völlig unnötige Ausgaben auf Kosten der Bürger"

Der Bund der Steuerzahler kritisiert die "unnötigen Ausgaben" der GroKo scharf - vor allem die Einstellung von 209 neuen Spitzenbeamten sei nicht sinnvoll.
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Der Bund der Steuerzahler kritisiert die "unnötigen Ausgaben" der GroKo scharf - vor allem die Einstellung von 209 neuen Spitzenbeamten und Angestellten in den Ministerien sei nicht sinnvoll. Foto: Peer Grimm/dpa
Der Bund der Steuerzahler kritisiert die "unnötigen Ausgaben" der GroKo scharf - vor allem die Einstellung von 209 neuen Spitzenbeamten und Angestellten in den Ministerien sei nicht sinnvoll. Foto: Peer Grimm/dpa

Der Bund der Steuerzahler kritisiert bei der nun abgeschlossenen Personalaufstellung der neuen Bundesregierung völlig unnötige Ausgaben auf Kosten der Bürger. "Leider setzt die große Koalition einen Trend fort, der sehr bedenklich ist", sagte Präsident Reiner Holznagel der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Es gebe bereits den größten Deutschen Bundestag mit 709 Abgeordneten. "Wir haben mittlerweile aber auch die größte Bundesregierung mit 35 parlamentarischen Staatssekretären und nun sollen auch noch 209 Spitzenbeamte und Angestellte in den Ministerien eingestellt werden", kritisierte er. "Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln."


"Hätte mir mehr Demut vor dem Wähle gewünscht"
 

Es wäre besser gewesen, erst einmal mit dem vorhandenen Personal zu planen. Sinnvoller wäre es auch, noch stärker bei der Polizei oder bei Bauämtern zu schauen, ob eine weitere Aufstockung sinnvoll sei. "Hier hätte ich mir mehr Demut vor dem Wähler gewünscht", sagte Holznagel.


Opposition kritisiert Stellenzuwachs scharf
 

Auch die Opposition aus AfD, Linken, Grünen und FDP hatte den starken Stellenzuwachs scharf kritisiert. Allein im Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU), das um den Bereich Heimat erweitert wurde, sollen über 100 Stellen geschaffen werden. Das Finanzministerium soll um 41 Mitarbeiter wachsen, was die SPD mit der Vizekanzlerfunktion von Minister Olaf Scholz (SPD) begründet. Von einem gleichwertigen Stellenwegfall im Auswärtigen Amt, in dem der bisherige Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) gearbeitet hatte, ist bisher aber keine Rede. Das Kanzleramt von Angela Merkel (CDU) soll 39 neue Mitarbeiter bekommen, unter anderem für den Bereich Digitalpolitik.

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