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Produktwarnung

Rückruf-Ticker: Salmonellen in Kurkuma-Pulver - Lebensgefahr für Säuglinge und alte Menschen

Der Lebensmittel-Großhändler Ideal Cash & Carry ruft sein Kurkuma-Pulver "TRS Haldi Powder" zurück. Eine Charge enthält Salmonellen. Alle Infos im Rückruf-Ticker.
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Kurkuma ist auch bekannt als Gelbwurz oder indischer Safran. Die Wurzel, die zu den Ingwergewächsen gehört, stammt aus Indien beziehungsweise Südostasien und wird dort seit Jahrtausenden als heilige Pflanze verehrt.  Quelle: Fotolia - dasuwan
Kurkuma ist auch bekannt als Gelbwurz oder indischer Safran. Die Wurzel, die zu den Ingwergewächsen gehört, stammt aus Indien beziehungsweise Südostasien und wird dort seit Jahrtausenden als heilige Pflanze verehrt. Quelle: Fotolia - dasuwan

Täglich werden in Deutschland Lebensmittel und sonstige Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oft haben sich Fremdkörper wie Glas, Holz oder Metall in Nahrungsmittel verirrt, bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung aus, beispielsweise durch verschluckbare Kleinteile. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über wichtige Rückrufe in ganz Deutschland auf dem Laufenden.


Rückruf vom 14.4.2018: Ideal Cash & Carry ruft Kurkuma-Pulver zurück

Der Lebensmittel-Großhändler Ideal Cash & Carry hat sein Kurkuma-Pulver "TRS Haldi Powder" zurückgerufen. In den 100-Gramm-Packungen des Produkts mit der Chargennummer "Lot P41411" seien Salmonellen nachgewiesen worden. Das im südhessischen Riedstadt ansässige Unternehmen empfahl am Mittwoch seinen Kunden, das Produkt nicht zu verwenden und es zurückzugeben. Salmonellen-Bakterien können Durchfall, Erbrechen und Fieber verursachen. Bei Säuglingen und alten Menschen kann die Erkrankung tödlich verlaufen. Kurkuma - auch Gelbwurz genannt - ist eine alte Heilpflanze und gilt als entzündungshemmend und schmerzstillend.

Mehr Informationen zum Rückruf finden Sie auf lebensmittelwarnung.de, dem Portal des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.


Rückruf vom 28.3.2018: Toyota ruft eine Million Autos zurück

Toyota ruft wegen eines möglichen Airbag-Defekts erneut rund eine Million Autos zurück - davon 210. 000 in Europa. Das teilte der japanische Autobauer am Mittwoch mit. Betroffen sind mehrere Modelle, darunter der Corolla Rumion.

Die Autos sind mit Airbags des japanischen Zulieferers Takata ausgestattet. Bei langer Einwirkung von Hitze und Luftfeuchtigkeit kann der Airbag bei einem Unfall zu stark auslösen. Nach dem Rückruf von mehr als 100 Millionen Airbags hatte Takata im Juni vergangenen Jahres in Japan und den USA Insolvenz angemeldet - nicht aber die Tochterfirma in Europa.

Der chinesisch-amerikanische Autozulieferer KSS gab im November 2017 bekannt, Takata für 1,35 Milliarden Euro zu übernehmen. Die mehr als 3000 Takata-Mitarbeiter in Deutschland könnten zu unveränderten Konditionen im neuen Konzern arbeiten, sagte ein Firmensprecher.

Rückruf vom 26.3.2018: Verletzungsgefahr bei Kaffeedosen
Bei einer Charge Kaffee könne es laut Hersteller illycaffè zu Verletzungen kommen: Das Unternehmen bittet um Rückgabe der ungeöffneten 250 g Dosen illy Kaffee ganze Bohnen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 10/2019 und 02/2020 und ohne Entlüftungsventil am Boden.

Infolge eines Fehlers im Herstellungsprozess, beim Öffnen der Dose der Metalldeckel ruckartig lösen. Die von der Rückrufaktion betroffenen wenigen Dosen sind leicht zu erkennen, da am Boden das Entlüftungsventil fehlt. Dort könnte eine ungewöhnliche Verformung der Dose entstanden sein.

Rückruf vom 21.03.2018: Plastikstücke in Nudel-Produkten
Plastikstücke in den Nudeln: Wegen dieser Gefahr werden aktuell deutschlandweit Nudeln zurückgerufen. Die Firma vegan vital food GmbH ruft ihre veganen Bio Tortelloni zurück. Betroffen sind die Sorte "Spinat mit Tofu und Quinoa" (MHD 14.03.2018) und die Tortelloni mit "Roten Linsen, Moringa und Zitronengras" (MHD 14.03.2018 und 21.03.2018).

Bei einem Rohstofflieferanten waren mehrere Plastikstück (10x10mm) gefunden worden. Vorsorglich werden die Produkte deswegen zurückgerufen. Die Kundinnen und Kunden werden aufgefordert, die Produkte zur Sicherheit nicht zu verzehren.

Rückruf vom 21.03.2018: Metallstücke in Quark-Produkten
Wegen möglicher Metallstücke ruft die Deutsche Milchkontor GmbH (DKM) unterschiedliche Quark-Produkte von Milram und anderen Marken zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Metallstücke in den Produkten befinden, die scharfkantig sein könnten, teilte der Hersteller DKM mit Sitz in Bremen am Mittwochabend mit.
Einzelne Produkte könnten verunreinigt sein, weil es einen Defekt an der Abfüllanlage gab, hieß es. Dieser sei mittlerweile behoben.

Betroffen vom Rückruf sind verschiedene Quark-Produkte der Marken Milram, Gut & Günstig, Gutes Land, Rewe Beste Wahl, Penny und Elite mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 17. März bis einschließlich 18. April 2018. Darunter sind 200- und 250-Gramm-Packungen mit Kräuterquark, Zazikiquark sowie Speisequark.
Kunden sollten die betreffenden Produkte in den Supermärkten zurückgeben. Das Geld werde mit und ohne Kassenbon erstattet.


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Rückruf vom 19.3.2018: Weinflaschen können platzen

Die Wein- und Sektkellerei Einig-Zenzen aus Rheinland-Pfalz warnt vor möglicherweise platzenden Glasflaschen mit Dornfelder-Wein. Betroffen sei eine Charge Rheinhessen Qualitätswein Dornfelder lieblich aus dem Jahr 2016 mit 10 Prozent Alkohol in der 750ml-Flasche, wie das Warnportal des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Montag mitteilte.

Die Chargennummer lautet 4 907041 293 17. Das Produkt der Mosel-Kellerei werde in ganz Deutschland verkauft. Der Wein könne in der Flasche noch nachgären, wodurch Druck entstehe. Groß sei die Gefahr des Platzens vor allem bei Flaschen mit Schraubverschluss; auch bei Korkverschluss könne das Bersten aber nicht ausgeschlossen werden.

Rückruf vom 19.3.2018: Wurstprodukt zurückgerufen

Die Firma Pichler Biofleisch in Gräfelfing bei München hat ihr Wurstprodukt "Bruderhahn Wurzen Klassik" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2018 zurückgerufen. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig am Montag mit. Das Produkt enthält nach Angaben des Unternehmens in sehr geringer Menge Eiklarprotein. Somit sei das Produkt entgegen der Kennzeichnung nicht Ei-frei und für alle Menschen mit einer Eier-Allergie nicht zum Verzehr geeignet, teilte das Unternehmen mit. Betroffen ist nach Angaben des Bundesamtes nur das Land Bayern.


Rückruf vom 16.03.2018: Chipsfrisch ungarisch falsch abgefüllt - Warnung vor Allergenen
 

Die Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG ruft "Chipsfrisch ungarisch" in der 175-Gramm-Tüte mit der Chargennummer LGQ 07 E 25.06.2018 zurück. In einigen Packungen wurden statt Kartoffelchips der Geschmacksrichtung "ungarisch" Chips der Geschmacksrichtung "Sour Cream" abgefüllt. Das für den Geschmack "Sour Cream" verwendete Gewürz enthält das Allergen Milch, das nicht auf der Verpackung deklariert ist.

In einer Pressemitteilunf mit dem Titel "Wichtige Information für funny-frisch-Kunden" schreibt der Hersteller: "Die abgepackte Ware ist von einwandfreier Qualität. Bei dem Rückruf handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz von Personen, die an einer Milcheiweißallergie
leiden. Von allen anderen Personen kann das Produkt bedenkenlos verzehrt werden." Betroffene Kunden sollen das Produkt zurückschicken, die Ware werde dann ersetzt. Die Adresse lautet:

Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG
"Chipsfrisch ungarisch"
Erna-Scheffler-Str. 3
51103 Köln
Deutschland


Rückruf vom 16.03.2018: Glassplitter im Risotto von Rewe
 

Wegen möglicher Glasstückchen im Reis werden zwei Risotto-Produkte der Rewe Eigenmarke "Feine Welt" zurückgerufen. Betroffen seien die Sorten "Rewe Feine Welt Risotto mit Safran" (280 g) und "Rewe Feine Welt Risotto mit Steinpilzen" (280 g), teilte der Hersteller der Rewe Eigenmarke, Manolo's Food GmbH aus Salzburg, mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Reis kleine transparente Glasstückchen befänden. Verkauft wurden die Produkte unter anderem in Hessen.

Diese Produkte sind vom Rewe-Rückruf betroffen
Betroffen seien die Chargennummern L 247 E 40502 (Risotto mit Safran) und L 261 E 40501 (Risotto mit Steinpilzen) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2019. Auch in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und im Saarland wurden die Produkte verkauft. Verbraucher könnten die Ware in die Läden zurückbringen und bekämen den Kaufpreis auch ohne Kassenbon erstattet, teilte ein Rewe-Sprecher am Donnerstag mit.


Rückruf vom 15.03.2018: Salmonellen im Amaranth von Lidl
 

Wegen möglicher Salmonellen ruft der Discounter Lidl das Produkt "Golden Sun Bio Organic Amaranth, 500 g" des österreichischen Herstellers Estyria Naturprodukte GmbH zurück. Bei einer Eigenuntersuchung wurden in einer Probe Salmonellen festgestellt. Der Amaranth sei in Deutschland verkauft worden. Das Produkt könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde erstattet. Amaranth ist ein Pseudogetreide und glutenfrei. Die Pflanze gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und kommt ursprünglich aus Zentral- und Südamerika.


Rückruf vom 14.03.2018: Warnung vor Holzstückchen im "Gut & Günstig"-Müsli
 

Wegen möglicher Holzstücke in der Müsli-Packung hat der Lebensmittelhersteller Devauge Gesundkostwerk eines seiner Produkte zurückgerufen. Es handelt sich um das "Knusper Müsli weniger süß" der Marke "Gut & Günstig", im 600-Gramm-Karton mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.11.2018, wie das Unternehmen aus Lüneburg am Mittwoch mitteilte. Dieses Müsli wird hauptsächlich bei Marktkauf und Edeka angeboten. Kunden erhalten den Kaufpreis erstattet.


Rückruf vom 14.03.2018: Salami von gefährlichen Bakterien befallen
 

Die Frierss GmbH ruft vorsorglich Hirschsalami in der 100-Gramm-Packung zurück, die geschnitten und mit der Chargennummer L39535 versehen ist. Bei dem Produkt der genannten Charge mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 18. April, 26.April und 2. Mai 2018 besteht der Verdacht auf Vtec und Stec Bakterien (beides Escherichia coli). Für Kinder und Erwachsene kann eine Infektion mit diesen Bakterien schwere Folgen haben - von blutigen Durchfällen bis hin zu lebensgefährlichen Nierenfunktionsstörungen. Der Kaufpreis wird auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Die Frierss GmbH weißt ausdrücklich darauf hin, dass keine weiteren Produkte ihres Sortiments betroffen sind.

Auf der Webseite Lebensmittelwarnung.de des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit finden Sie ebenfalls aktuelle Rückrufe.

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