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Produktwarnung

Rückruf-Ticker: Bundesweiter Rückruf von Tiefkühlgemüse und Fertig-Sauce

Am Freitag (13.7.) wurden gleich zwei Produkte zurückgerufen. Aktuelle Rückrufe finden Sie bei uns im Rückruf-Ticker.
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Am Freitag (13.7.) wurden gleich zwei Produkte zurückgerufen.  Aktuelle Rückrufe finden Sie bei uns im Rückruf-Ticker. Symbolbild: Lidl
Am Freitag (13.7.) wurden gleich zwei Produkte zurückgerufen. Aktuelle Rückrufe finden Sie bei uns im Rückruf-Ticker. Symbolbild: Lidl
Täglich werden in Deutschland Lebensmittel und sonstige Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oft haben sich Fremdkörper wie Glas, Holz oder Metall in Nahrungsmittel verirrt, bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung aus, beispielsweise durch verschluckbare Kleinteile. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über wichtige Rückrufe in ganz Deutschland auf dem Laufenden.


Update 13. Juli 2018: Tiefkühl-Gemüse zurückgerufen

Das über Filialen der Handelsketten Kaufland und Globus vertriebene Tiefkühlprodukt "Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g" ist vorsorglich zurückgerufen worden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es mit Listerien (Listeria monocytogenes) kontaminiert sei, teilte die Frenzel Tiefkühlwerke GmbH aus Küstriner Vorland in Brandenburg mit.

Diese Bakterien können etwa für Schwangere und Immungeschwächte gefährlich sein. Die Hinweise wurden am Freitag auf lebensmittelwarnung.de veröffentlicht, dem Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Von dem Rückruf betroffen seien ausschließlich die Chargennummern M8 107 S3 (Vertrieb über Kaufland); M8 108 F3 (Vertrieb über Globus und Kaufland); M8 108 S3 (Vertrieb über Kaufland); Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2020.

Die betroffenen Chargen würden aus dem Verkauf genommen. Das Produkt könne in allen Kaufland- und Globus-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde - auch ohne Kassenbon - erstattet.


Update: 13. Juli 2018: Rückruf bei Karstadt Feinkost

Die Firma Massafra in Kirchheim bei München hat ihr Produkt "Sauce mit Vongole Conserve della Nonna" wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig am Freitag mit. Das Produkt mit den Zusatzangaben "190gr, LosNr. 12LA017" und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.07.2020 wurde nach Angaben des Unternehmens bundesweit über die Filialen der Handelskette Karstadt Feinkost vertrieben.

Bei dem Artikel sei das Allergen Ei nicht in der Inhaltsangabe angegeben worden, hieß es. Allergikern werde vom Verzehr abgeraten. Personen, die nicht allergisch seien, könnten das Produkt aber bedenkenlos konsumieren. Käufer könnten das Produkt zurücksenden und bekämen Kaufpreis und Versandkosten erstattet.


Update 11. Juli 2018: Weiteres Tiefkühl-Gemüse betroffen - Rückruf weitet sich aus

Der belgische Hersteller Greenyard Frozen Belgium N.V. ruft den "Green Grocer's Gemüsemix, 1000 g" zurück - unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Tiefkühlkost mit Listerien verunreinigt sei, teilte Lidl am Mittwochabend mit.

Die Bakterien könnten unter anderem Magen-Darm-Erkrankungen verursachen. Das Produkt sei bei Lidl Deutschland verkauft worden, hieß es weiter. Die Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Betroffen sind laut Lebensmittelwarnung Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen.

Damit erweitert der belgische Hersteller einen Warenrückruf: .


Update 9. Juli 2018: Lidl ruft Tiefkühl-Gemüse Freshona wegen Listerien zurück

Lidl ruft seinen Tiefkühl-Gemüse-Mix "Freshona" mit Karotten, Bohnen, Erbsen und Mais zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Produkt mit "Listeria monocytogenes" kontaminiert ist. Es handelt sich um einen 1-Kg-Beutel, der Rückruf gilt unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum.

In den Lidl-Filialen hängen entsprechende Plakate aus. Darauf heißt es: "Der belgische Hersteller Greenyard Frozen Belgium N.V. informiert über einen Warenrückruf des Produktes 'Freshona Gemüsemix, 1000g'."


Sehr ersten Krankheitsverläufe möglich

Listeria monocytogenes könne Auslöser von schweren Magen-/Darmerkrankungen (Listeriose) und von Symptomen ähnlich eines grippalen Infektes sein, heißt es auf dem Plakat weiter. Bei bestimmten Personengruppen (Schwangeren, kleineren Kindern, älteren Menschen und Immungeschwächten) könnten sehr ernste Krankheitsverläufe auftreten. Aufgrund dieses Gesundheitsrisikos sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die betroffenen Produkte nicht verzehren.

Lidl Deutschland habe sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. "Das Produkt kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons."


Update 15. Juni 2018: Iglo erweitert Rückruf von TK-Petersilie

Iglo ruft verschiedene Tiefkühl-Produkte zurück: Unabhängig vom Produktionszeitraum werden die
Produkte Petersilie 40g sowie weitere TK-Kräuter-Varianten mit Petersilie zurückgerufen, nämlich: 8-Kräuter 50g, Gartenkräuter 40g, Salatkräuter 50g, Kräuter der Provence 50g, Italienische Kräutermischung 50g und Suppengrün 70g zurück und warnt vor dem Verzehr der genannten Produkte.

Grund für den vorsorglichen Rückruf ist, dass bei Untersuchung einer Probe von
Petersilie VTEC Bakterien (Verotoxin bildende E.coli) vorgefunden wurden. Da sich Petersilie auch in den oben genannten Varianten befindet, nimmt das Unternehmen alle sieben Varianten vorsorglich zurück. Bei rohem Verzehr könnte es zu gesundheitlichen Problemen, wie unter anderem zu fieberhaften Magen-Darm-Störungen, führen. Im Rahmen des Rückrufs wurden der Handel und die zuständigen Behörden informiert. Iglo erstattet Verbrauchern den Kaufpreis. Weitere Informationen für Verbraucher gibt es hier.


Update 12. Juni 2018: Fipronil-Eier in Verkauf gelangt

Erneut sind mit dem Insektengift Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden im deutschen Einzelhandel gelandet. Betroffen sind sechs Bundesländer, wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium in Hannover am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Rund 73 000 Eier seien in Niedersachsen, Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in den Verkauf gelangt. Die Rücknahme der Eier wurde demnach vom Lebensmittelunternehmer veranlasst. Weitere Informationen zu den Fipronil-Eiern gibt es hier.


Update: 11.Juni 2018

Mit einem falschen Etikett wurde ein alkoholfreies Hefeweizen verkauft, das im Discounter Penny angeboten wird. Das angeblich alkoholfreie Bier kann zu Rauschzuständen führen. Weitere Informationen zum Rückruf des alkoholfreien Bieres gibt es hier.


Update 7.6.2018 Rückruf von Erdmandelmehl


Die Drogeriemarktkette Rossmann hat wegen einer Belastung mit Salmonellen das Erdmandelmehl der Eigenmarke enerBIO zurückgerufen. Betroffen sind die 250 Gramm-Packungen mit Mindesthaltbarkeitsdatum 18.12.2018, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Großburgwedel bei Hannover mit. Die Salmonellen wurden bei einer Eigenkontrolle des Produkts entdeckt. Salmonellen können Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Kopfschmerzen auslösen. Bei Rückgabe des Mehls wird der Kaufpreis erstattet.


Rückruf vom 04.06.2018: Aldi Süd ruft Power Eiweiß Riegel zurück

Wegen Salmonellengefahr werden bei Aldi Süd verkaufte Power Eiweiß Riegel des Herstellers Frankonia Schokoladenwerke zurückgerufen.

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Rückruf vom 24.05.2018: Verunreinigung im Popcorn - Hersteller ruft Produkt zurück

Wegen einer Verunreinigung hat das Unternehmen XOX Gebäck GmbH ein Popcorn-Produkt zurückgerufen. Betroffen sei die Sorte "Popcorn süß" der Marken "Gut & Günstig" und "American Style" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.10.2018, 03.10.2018 und 04.10.2018. Das Popcorn enthalte eine erhöhte Menge an Tropanalkaloiden. Dabei handelt es sich um natürliche Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie etwa Stechapfel und Tollkirsche. Tropanalkaloide können Sehstörungen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit auslösen, wie es in der Mitteilung aus der Nacht zum Donnerstag hieß. Das Produkt wurde bei Netto, Edeka und Marktkauf angeboten und sei aus den Regalen genommen worden. Kunden können Packungen zu ihrem Händler zurückbringen und erhalten den Kaufpreis erstattet.


Rückruf vom 18.05.2018: Lidl ruft Meersalz-Algen zurück

Wegen einer möglichen Belastung mit Hepatitis-E-Viren ruft Lidl den Meeresalgen-Salat "Wakame" des niederländischen Herstellers Heiploeg zurück. Die Viren, die schwere Leberentzündungen auslösen könnten, seien bei der Untersuchung einer Packung des Produkts nachgewiesen worden, teilte der Discounter mit. Kunden sollten den Salat nicht essen. Er kann in allen Filialen von Lidl Deutschland zurückgegeben werden. Der Rückruf betrifft ausschließlich den "Wakame Salat - Meeresalgen Natur, 100g" mit dem Ablaufdatum 5. Juni.


Rückruf vom 11.05.2018: Volkswagen und Seat rufen Autos zurück - Polo, Ibiza und Arona betroffen


Volkswagen ruft 219 000 Polo-Exemplare des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen der Rückbank zurück. Dies betreffe auch 191 000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher am Freitag in Wolfsburg.

Bei den betroffenen Fahrzeugen könne es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Dies habe eine finnische Zeitschrift bei einem Test herausgefunden.

VW habe eine technische Lösung erarbeitet, die dies verhindere. Diese solle per Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für den Polo der aktuellen Generation umgesetzt werden. Bis dahin könnten alle betroffenen Autos weiter sicher im Straßenverkehr betrieben werden - allerdings riet Volkswagen seinen Kunden, zunächst den Mittelsitz der Rückbank nicht zu nutzen.
Der Rückruf beginne in Kürze. Die Fahrzeughalter würden darüber schriftlich informiert.


Rückruf vom 09.05.2018: Grill-Salzsteine von Aldi explodieren im Backofen


Nachdem mehrere Salzsteine der Aldi-Grillaktion explodiert sind, ruft das Unternehmen Karpati das Produkt "GRILL TIME! Salzstein 2er Set" zurück. Der Grill-Salzstein wurde seit dem 23. April 2018 in Filialen von ALDI Nord und ALDI Süd verkauft. Da es sich bei dem Salzstein um ein Naturprodukt handelt, lässt sich nicht ausschließen, dass dieser unter bestimmten thermischen Bedingungen in Einzelteile zerspringt. Beim Erhitzen und Erkalten besteht daher Explosionsgefahr, weshalb ein Verletzungsrisiko nicht ausgeschlossen werden kann. Den Kunden wird deshalb die Verwendung des Salzsteins abgeraten. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons vollständig erstattet.

Mehr Informationen finden Sie auf Lebensmittelwarnung.de

Für Rückfragen hat Karpati eine kostenfreie Hotline eingerichtet: 00800 1200 1100.


Rückruf vom 03.05.2018: Salmonellen in Eiern bei Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka

Salmonellen-Eier - fünf Supermarktketten betroffen: Wegen Salmonellen-Befalls ruft die Firma Inter-Ovo ihre Freilandeier zurück, die in fünf großen Lebensmittelketten in mehreren Bundesländern verkauft wurden. Betroffen seien ausschließlich Eier mit der Nummer 1-DE-0353974 - diese sei als Stempelaufdruck auf den Eiern zu finden, teilte die Inter-Ovo GmbH in Waiblingen bei Stuttgart mit. Die Eier hätten verschiedene Mindesthaltbarkeitsdaten, die zwischen dem 29. April und dem 20. Mai 2018 lägen. Die Eier wurden demnach bei Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka verkauft.

Mehr Infos hier

Eine typische Salmonellen-Infektion führt zu Übelkeit, Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall und manchmal zu Erbrechen.


Rückruf vom 27.04.2018: K-Purland Lets BBQ Puten-Hacksteaks


Kaufland ruft seine "K-Purland Lets BBQ Puten-Hacksteaks" mit dem Verbrauchsdatum 04.05.2018 und der Chargennummer 9111002 zurück. In dem Erzeugnis sind die Allergene Milch, Laktose, Sellerie und Gluten enthalten. Durch einen Kennzeichnungsfehler wurden die Allergene nicht auf dem Etikett angegeben.

Beim Verzehr besteht Gesundheitsgefahr für Personen, die allergisch auf Milch, Laktose, Sellerie und Gluten reagieren. Sie sollten das Erzeugnis nicht verzehren. Das betroffene Erzeugnis kann gegen Erstattung des Kaufpreises in jeder Kauflandfiliale auch ohne Kassenbeleg zurückgegeben werden.


Rückruf vom 14.4.2018: Ideal Cash & Carry ruft Kurkuma-Pulver zurück

Der Lebensmittel-Großhändler Ideal Cash & Carry hat sein Kurkuma-Pulver "TRS Haldi Powder" zurückgerufen. In den 100-Gramm-Packungen des Produkts mit der Chargennummer "Lot P41411" seien Salmonellen nachgewiesen worden. Das im südhessischen Riedstadt ansässige Unternehmen empfahl am Mittwoch seinen Kunden, das Produkt nicht zu verwenden und es zurückzugeben. Salmonellen-Bakterien können Durchfall, Erbrechen und Fieber verursachen. Bei Säuglingen und alten Menschen kann die Erkrankung tödlich verlaufen. Kurkuma - auch Gelbwurz genannt - ist eine alte Heilpflanze und gilt als entzündungshemmend und schmerzstillend.

Mehr Informationen zum Rückruf finden Sie auf lebensmittelwarnung.de, dem Portal des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.


Rückruf vom 28.3.2018: Toyota ruft eine Million Autos zurück

Toyota ruft wegen eines möglichen Airbag-Defekts erneut rund eine Million Autos zurück - davon 210. 000 in Europa. Das teilte der japanische Autobauer am Mittwoch mit. Betroffen sind mehrere Modelle, darunter der Corolla Rumion.

Die Autos sind mit Airbags des japanischen Zulieferers Takata ausgestattet. Bei langer Einwirkung von Hitze und Luftfeuchtigkeit kann der Airbag bei einem Unfall zu stark auslösen. Nach dem Rückruf von mehr als 100 Millionen Airbags hatte Takata im Juni vergangenen Jahres in Japan und den USA Insolvenz angemeldet - nicht aber die Tochterfirma in Europa.

Der chinesisch-amerikanische Autozulieferer KSS gab im November 2017 bekannt, Takata für 1,35 Milliarden Euro zu übernehmen. Die mehr als 3000 Takata-Mitarbeiter in Deutschland könnten zu unveränderten Konditionen im neuen Konzern arbeiten, sagte ein Firmensprecher.

Rückruf vom 26.3.2018: Verletzungsgefahr bei Kaffeedosen
Bei einer Charge Kaffee könne es laut Hersteller illycaffè zu Verletzungen kommen: Das Unternehmen bittet um Rückgabe der ungeöffneten 250 g Dosen illy Kaffee ganze Bohnen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 10/2019 und 02/2020 und ohne Entlüftungsventil am Boden.

Infolge eines Fehlers im Herstellungsprozess, beim Öffnen der Dose der Metalldeckel ruckartig lösen. Die von der Rückrufaktion betroffenen wenigen Dosen sind leicht zu erkennen, da am Boden das Entlüftungsventil fehlt. Dort könnte eine ungewöhnliche Verformung der Dose entstanden sein.

Rückruf vom 21.03.2018: Plastikstücke in Nudel-Produkten
Plastikstücke in den Nudeln: Wegen dieser Gefahr werden aktuell deutschlandweit Nudeln zurückgerufen. Die Firma vegan vital food GmbH ruft ihre veganen Bio Tortelloni zurück. Betroffen sind die Sorte "Spinat mit Tofu und Quinoa" (MHD 14.03.2018) und die Tortelloni mit "Roten Linsen, Moringa und Zitronengras" (MHD 14.03.2018 und 21.03.2018).

Bei einem Rohstofflieferanten waren mehrere Plastikstück (10x10mm) gefunden worden. Vorsorglich werden die Produkte deswegen zurückgerufen. Die Kundinnen und Kunden werden aufgefordert, die Produkte zur Sicherheit nicht zu verzehren.

Rückruf vom 21.03.2018: Metallstücke in Quark-Produkten
Wegen möglicher Metallstücke ruft die Deutsche Milchkontor GmbH (DKM) unterschiedliche Quark-Produkte von Milram und anderen Marken zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Metallstücke in den Produkten befinden, die scharfkantig sein könnten, teilte der Hersteller DKM mit Sitz in Bremen am Mittwochabend mit.
Einzelne Produkte könnten verunreinigt sein, weil es einen Defekt an der Abfüllanlage gab, hieß es. Dieser sei mittlerweile behoben.

Betroffen vom Rückruf sind verschiedene Quark-Produkte der Marken Milram, Gut & Günstig, Gutes Land, Rewe Beste Wahl, Penny und Elite mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 17. März bis einschließlich 18. April 2018. Darunter sind 200- und 250-Gramm-Packungen mit Kräuterquark, Zazikiquark sowie Speisequark.
Kunden sollten die betreffenden Produkte in den Supermärkten zurückgeben. Das Geld werde mit und ohne Kassenbon erstattet.

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Rückruf vom 19.3.2018: Weinflaschen können platzen
Die Wein- und Sektkellerei Einig-Zenzen aus Rheinland-Pfalz warnt vor möglicherweise platzenden Glasflaschen mit Dornfelder-Wein. Betroffen sei eine Charge Rheinhessen Qualitätswein Dornfelder lieblich aus dem Jahr 2016 mit 10 Prozent Alkohol in der 750ml-Flasche, wie das Warnportal des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Montag mitteilte.

Die Chargennummer lautet 4 907041 293 17. Das Produkt der Mosel-Kellerei werde in ganz Deutschland verkauft. Der Wein könne in der Flasche noch nachgären, wodurch Druck entstehe. Groß sei die Gefahr des Platzens vor allem bei Flaschen mit Schraubverschluss; auch bei Korkverschluss könne das Bersten aber nicht ausgeschlossen werden.

Rückruf vom 19.3.2018: Wurstprodukt zurückgerufen

Die Firma Pichler Biofleisch in Gräfelfing bei München hat ihr Wurstprodukt "Bruderhahn Wurzen Klassik" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2018 zurückgerufen. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig am Montag mit. Das Produkt enthält nach Angaben des Unternehmens in sehr geringer Menge Eiklarprotein. Somit sei das Produkt entgegen der Kennzeichnung nicht Ei-frei und für alle Menschen mit einer Eier-Allergie nicht zum Verzehr geeignet, teilte das Unternehmen mit. Betroffen ist nach Angaben des Bundesamtes nur das Land Bayern.


Rückruf vom 16.03.2018: Chipsfrisch ungarisch falsch abgefüllt - Warnung vor Allergenen

Die Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG ruft "Chipsfrisch ungarisch" in der 175-Gramm-Tüte mit der Chargennummer LGQ 07 E 25.06.2018 zurück. In einigen Packungen wurden statt Kartoffelchips der Geschmacksrichtung "ungarisch" Chips der Geschmacksrichtung "Sour Cream" abgefüllt. Das für den Geschmack "Sour Cream" verwendete Gewürz enthält das Allergen Milch, das nicht auf der Verpackung deklariert ist.

In einer Pressemitteilunf mit dem Titel "Wichtige Information für funny-frisch-Kunden" schreibt der Hersteller: "Die abgepackte Ware ist von einwandfreier Qualität. Bei dem Rückruf handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz von Personen, die an einer Milcheiweißallergie
leiden. Von allen anderen Personen kann das Produkt bedenkenlos verzehrt werden." Betroffene Kunden sollen das Produkt zurückschicken, die Ware werde dann ersetzt. Die Adresse lautet:

Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG
"Chipsfrisch ungarisch"
Erna-Scheffler-Str. 3
51103 Köln
Deutschland


Rückruf vom 16.03.2018: Glassplitter im Risotto von Rewe

Wegen möglicher Glasstückchen im Reis werden zwei Risotto-Produkte der Rewe Eigenmarke "Feine Welt" zurückgerufen. Betroffen seien die Sorten "Rewe Feine Welt Risotto mit Safran" (280 g) und "Rewe Feine Welt Risotto mit Steinpilzen" (280 g), teilte der Hersteller der Rewe Eigenmarke, Manolo's Food GmbH aus Salzburg, mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Reis kleine transparente Glasstückchen befänden. Verkauft wurden die Produkte unter anderem in Hessen.

Diese Produkte sind vom Rewe-Rückruf betroffen
Betroffen seien die Chargennummern L 247 E 40502 (Risotto mit Safran) und L 261 E 40501 (Risotto mit Steinpilzen) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2019. Auch in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und im Saarland wurden die Produkte verkauft. Verbraucher könnten die Ware in die Läden zurückbringen und bekämen den Kaufpreis auch ohne Kassenbon erstattet, teilte ein Rewe-Sprecher am Donnerstag mit.


Rückruf vom 15.03.2018: Salmonellen im Amaranth von Lidl

Wegen möglicher Salmonellen ruft der Discounter Lidl das Produkt "Golden Sun Bio Organic Amaranth, 500 g" des österreichischen Herstellers Estyria Naturprodukte GmbH zurück. Bei einer Eigenuntersuchung wurden in einer Probe Salmonellen festgestellt. Der Amaranth sei in Deutschland verkauft worden. Das Produkt könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde erstattet. Amaranth ist ein Pseudogetreide und glutenfrei. Die Pflanze gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und kommt ursprünglich aus Zentral- und Südamerika.


Rückruf vom 14.03.2018: Warnung vor Holzstückchen im "Gut & Günstig"-Müsli

Wegen möglicher Holzstücke in der Müsli-Packung hat der Lebensmittelhersteller Devauge Gesundkostwerk eines seiner Produkte zurückgerufen. Es handelt sich um das "Knusper Müsli weniger süß" der Marke "Gut & Günstig", im 600-Gramm-Karton mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.11.2018, wie das Unternehmen aus Lüneburg am Mittwoch mitteilte. Dieses Müsli wird hauptsächlich bei Marktkauf und Edeka angeboten. Kunden erhalten den Kaufpreis erstattet.


Rückruf vom 14.03.2018: Salami von gefährlichen Bakterien befallen

Die Frierss GmbH ruft vorsorglich Hirschsalami in der 100-Gramm-Packung zurück, die geschnitten und mit der Chargennummer L39535 versehen ist. Bei dem Produkt der genannten Charge mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 18. April, 26.April und 2. Mai 2018 besteht der Verdacht auf Vtec und Stec Bakterien (beides Escherichia coli). Für Kinder und Erwachsene kann eine Infektion mit diesen Bakterien schwere Folgen haben - von blutigen Durchfällen bis hin zu lebensgefährlichen Nierenfunktionsstörungen. Der Kaufpreis wird auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Die Frierss GmbH weißt ausdrücklich darauf hin, dass keine weiteren Produkte ihres Sortiments betroffen sind.

Auf der Webseite Lebensmittelwarnung.de des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit finden Sie ebenfalls aktuelle Rückrufe.
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