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Produktwarnung

Rückruf bei Edeka: Metalldraht im Brot

Rückruf wegen Metallteil-Gefahr: Edeka ruft Brot der Sorte "Baguetterie Steinofenbaguette zum Fertigbacken Zwiebel" zurück. Das Baguette kann Stücke von Metalldraht enthalten.
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Rückruf bei Edeka: Im Brot können sich Teile von Metalldraht befinden. Symbolbild: Armin Weigel/dpa
Rückruf bei Edeka: Im Brot können sich Teile von Metalldraht befinden. Symbolbild: Armin Weigel/dpa

Täglich werden in Deutschland Lebensmittel und sonstige Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oft haben sich Fremdkörper wie Glas, Holz oder Metall in Nahrungsmittel verirrt, bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung aus, beispielsweise durch verschluckbare Kleinteile. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über wichtige Rückrufe in ganz Deutschland auf dem Laufenden.

 

 

Update 17.08.2018: Metallteile im Brot (Steinofenbaguette zum Fertigbacken Zwiebel) bei Edeka

Die Edeka-Zentrale ruft "aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" Aufback-Brot der Sorte "Steinofenbaguette zum Fertigbacken Zwiebel" in der 300-Gramm-Packung zurück. Es sei nicht auszuschließen, dass das Brot Metalldraht enthält. Produziert wird das Baguette von "Pandriks Bake Off B.V.", betroffen ist die Ware mit Mindesthaltbarkeitsdaten vom 15.08.2018 bis 15.10.2018.

 

Das Brot wurde bei Edeka und Marktkauf verkauft. Verbraucher, die die betroffene Ware erworben haben, können diese ohne Vorlage eines Kassenbons in den Filialen zurückgeben. Bei Fragen steht Ihnen der Edeka-Kundenservice unter der kostenfreien Rufnummer 0800/333-5211 von Montag bis Sonntag von 8 bis 20 Uhr oder unter der E-Mail-Adresse info@edeka.de zur Verfügung.

 

Update 10.08.2018: Salmonellen in Bioeiern - Rückruf wird ausgeweitet

Die Firma Eifrisch weitet ihre Warnung vor Salmonellen in Bioeiern aus: Auch der Discounter Netto hat wegen Salmonellengefahr Bioeier aus den Regalen genommen. Die Firma Eifrisch warnt vor dem Verzehr von Eiern aus Zehner-Packungen der Marke BioBio mit der Printnummer 0-DE-0359721, wie am späten Donnerstagabend auf dem Portallebensmittelwarnung.de bekannt gegeben wurde.

 

 

Es gehe dabei um Eier der Gewichtsklasse XL mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 23. bis 26.08.2018. Die Eier stammen vom Lieferanten Bio-Eierhof Papenburg und seien von Netto in Bayern verkauft worden.

 

Update 08.08.2018: Salmonelle in Bioeiern - Deutschlandweiter Rückruf

Die Firma Eifrisch ruft wegen Salmonellengefahr ihre Bioeier aus deutschen Supermärkten zurück. Alle Eier des Lieferanten Bio-Eierhof Papenburg mit der Printnummer 0-DE-0359721 und Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 24. August werden zurückgerufen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vom Verzehr werde dringend abgeraten.

 

Die Eier werden bundesweit in den Supermarktketten Real, AldiSüd, PennyLidl und Kaufland vertrieben. Der Verzehr könne Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen. Verbraucher, die die Eier bereits gekauft haben, können sie in den Filialen zurückgeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen.

 

Update vom 7. August 2018, 20:00 Uhr: BMW ruft 324.000 Autos wegen Brandgefahr zurück

BMW ruft in Europa 324.000 Autos wegen möglicher Brandgefahr zurück. In Einzelfällen könne Glykol aus dem Kühler der Abgasrückführung austreten und sich in den heißen Abgasen zusammen mit Ölrückständen entzünden, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit.

 

Die betroffenen Autohalter würden ab nächster Woche angeschrieben, fehlerhafte Teile würden dann in der Werkstatt ausgetauscht. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

Zurückgerufen würden BMW 3er, 4er, 5er, 6er, 7er, X3, X4, X5 und X6 mit Vierzylinder-Dieselmotoren, die zwischen April 2015 bis September 2016 gebaut wurden, und mit 6-Zylinder-Dieselmotoren, die zwischen Juli 2012 und Juni 2015 gebaut wurden.

 

In Südkorea musste BMW bereits mehr als 100 000 Autos aus dem gleichen Grund zurückrufen. Dort war es zu einzelnen Motorbränden gekommen - südkoreanische Medien hatten von rund 30 Vorfällen berichtet.

 

 

Update 3. August 2018: Lidl ruft gehackte Tomaten zurück

Der italienische Hersteller Le Specialità Italiane srl informiert über einen Warenrückruf des

Produktes "Italiamo Gehackte Tomaten in Tomatensaft mit Basilikum, 400g". Verkauft wurden die Dosen-Tomaten bei Lidl - und zwar bundesweit in allen Bundesländern. Laut Lebensmittelwarnung.de kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt Plastikfremdkörper enthalten sind. Betroffen ist das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum

31.12.2020 und der Charge L327NDB 6A-31/12/2020 SI LB 224. Aufgrund der möglichen

Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden das Produkt keinesfalls konsumieren. Das Produkt wurde von Lidl Deutschland aus dem Verkauf genommen. Wer es bereits gekauft hat, kann die Dosen in allen Lidl-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet - auch ohne Vorlage des Kassenbons. Andere bei Lidl Deutschland verkaufte Produkte des Herstellers Le Specialità Italiane srl sowie gehackte Tomaten anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

 

 

Update 27. Juli 2018: Französische Firma ruft Schafs-Ziegen-Käse zurück

Die französische Firma Les Fromageries Occitanes hat den Käse Capitoul Mix Schaf/Ziege wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig am Freitag mit. Nach Angaben des Unternehmens wurde das Produkt mit dem Identitätskennzeichen "FR 31.582.001 CE" aus den beiden Chargen 2018115126 und 2018116127 (Mindesthaltbarkeitsdatum 25. und 26. Juli 2018) in den Bundesländern Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein vertrieben.

 

Bei dem Produkt sei der Keim Listeria monocytogenes in sehr geringen, im gesetzlichen Rahmen liegenden Konzentrationen nachgewiesen worden, hieß es. Trotzdem sollten gerade Risikogruppen wie Schwangere oder ältere Personen vorsorglich auf den Verzehr dieses Käses verzichten. Käufer könnten das Produkt im Geschäft zurückgeben.

 

Update 13. Juli 2018: Tiefkühl-Gemüse zurückgerufen

Das über Filialen der Handelsketten Kaufland und Globus vertriebene Tiefkühlprodukt "Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g" ist vorsorglich zurückgerufen worden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es mit Listerien (Listeria monocytogenes) kontaminiert sei, teilte die Frenzel Tiefkühlwerke GmbH aus Küstriner Vorland in Brandenburg mit.

 

Diese Bakterien können etwa für Schwangere und Immungeschwächte gefährlich sein. Die Hinweise wurden am Freitag auf lebensmittelwarnung.de veröffentlicht, dem Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

 

Von dem Rückruf betroffen seien ausschließlich die Chargennummern M8 107 S3 (Vertrieb über Kaufland); M8 108 F3 (Vertrieb über Globus und Kaufland); M8 108 S3 (Vertrieb über Kaufland); Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2020.

 

Die betroffenen Chargen würden aus dem Verkauf genommen. Das Produkt könne in allen Kaufland- und Globus-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde - auch ohne Kassenbon - erstattet.

 

 

Update: 13. Juli 2018: Rückruf bei Karstadt Feinkost

Die Firma Massafra in Kirchheim bei München hat ihr Produkt "Sauce mit Vongole Conserve della Nonna" wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig am Freitag mit. Das Produkt mit den Zusatzangaben "190gr, LosNr. 12LA017" und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.07.2020 wurde nach Angaben des Unternehmens bundesweit über die Filialen der Handelskette Karstadt Feinkost vertrieben.

 

Bei dem Artikel sei das Allergen Ei nicht in der Inhaltsangabe angegeben worden, hieß es. Allergikern werde vom Verzehr abgeraten. Personen, die nicht allergisch seien, könnten das Produkt aber bedenkenlos konsumieren. Käufer könnten das Produkt zurücksenden und bekämen Kaufpreis und Versandkosten erstattet.

 

Update 11. Juli 2018: Weiteres Tiefkühl-Gemüse betroffen - Rückruf weitet sich aus

Der belgische Hersteller Greenyard Frozen Belgium N.V. ruft den "Green Grocer's Gemüsemix, 1000 g" zurück - unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Tiefkühlkost mit Listerien verunreinigt sei, teilte Lidl am Mittwochabend mit.

 

Die Bakterien könnten unter anderem Magen-Darm-Erkrankungen verursachen. Das Produkt sei bei Lidl Deutschland verkauft worden, hieß es weiter. Die Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Betroffen sind laut Lebensmittelwarnung Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen.

 

Damit erweitert der belgische Hersteller einen Warenrückruf: .

 

Update 9. Juli 2018: Lidl ruft Tiefkühl-Gemüse Freshona wegen Listerien zurück

 

 

Lidl ruft seinen Tiefkühl-Gemüse-Mix "Freshona" mit Karotten, Bohnen, Erbsen und Mais zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Produkt mit "Listeria monocytogenes" kontaminiert ist. Es handelt sich um einen 1-Kg-Beutel, der Rückruf gilt unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum.

 

In den Lidl-Filialen hängen entsprechende Plakate aus. Darauf heißt es: "Der belgische Hersteller Greenyard Frozen Belgium N.V. informiert über einen Warenrückruf des Produktes 'Freshona Gemüsemix, 1000g'."

 

Sehr ersten Krankheitsverläufe möglich

 

 

Listeria monocytogenes könne Auslöser von schweren Magen-/Darmerkrankungen (Listeriose) und von Symptomen ähnlich eines grippalen Infektes sein, heißt es auf dem Plakat weiter. Bei bestimmten Personengruppen (Schwangeren, kleineren Kindern, älteren Menschen und Immungeschwächten) könnten sehr ernste Krankheitsverläufe auftreten. Aufgrund dieses Gesundheitsrisikos sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die betroffenen Produkte nicht verzehren.

 

Lidl Deutschland habe sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. "Das Produkt kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons."

 

 

Update 15. Juni 2018: Iglo erweitert Rückruf von TK-Petersilie

Iglo ruft verschiedene Tiefkühl-Produkte zurück: Unabhängig vom Produktionszeitraum werden die

Produkte Petersilie 40g sowie weitere TK-Kräuter-Varianten mit Petersilie zurückgerufen, nämlich: 8-Kräuter 50g, Gartenkräuter 40g, Salatkräuter 50g, Kräuter der Provence 50g, Italienische Kräutermischung 50g und Suppengrün 70g zurück und warnt vor dem Verzehr der genannten Produkte.

 

Grund für den vorsorglichen Rückruf ist, dass bei Untersuchung einer Probe von

Petersilie VTEC Bakterien (Verotoxin bildende E.coli) vorgefunden wurden. Da sich Petersilie auch in den oben genannten Varianten befindet, nimmt das Unternehmen alle sieben Varianten vorsorglich zurück. Bei rohem Verzehr könnte es zu gesundheitlichen Problemen, wie unter anderem zu fieberhaften Magen-Darm-Störungen, führen. Im Rahmen des Rückrufs wurden der Handel und die zuständigen Behörden informiert. Iglo erstattet Verbrauchern den Kaufpreis. Weitere Informationen für Verbraucher gibt es hier.

 

Update 12. Juni 2018: Fipronil-Eier in Verkauf gelangt

Erneut sind mit dem Insektengift Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden im deutschen Einzelhandel gelandet. Betroffen sind sechs Bundesländer, wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium in Hannover am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Rund 73 000 Eier seien in Niedersachsen, Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in den Verkauf gelangt. Die Rücknahme der Eier wurde demnach vom Lebensmittelunternehmer veranlasst. Weitere Informationen zu den Fipronil-Eiern gibt es hier.

 

Update: 11.Juni 2018

Mit einem falschen Etikett wurde ein alkoholfreies Hefeweizen verkauft, das im Discounter Penny angeboten wird. Das angeblich alkoholfreie Bier kann zu Rauschzuständen führen. Weitere Informationen zum Rückruf des alkoholfreien Bieres gibt es hier.

 

Update 7.6.2018 Rückruf von Erdmandelmehl

 

Die Drogeriemarktkette Rossmann hat wegen einer Belastung mit Salmonellen das Erdmandelmehl der Eigenmarke enerBIO zurückgerufen. Betroffen sind die 250 Gramm-Packungen mit Mindesthaltbarkeitsdatum 18.12.2018, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Großburgwedel bei Hannover mit. Die Salmonellen wurden bei einer Eigenkontrolle des Produkts entdeckt. Salmonellen können Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Kopfschmerzen auslösen. Bei Rückgabe des Mehls wird der Kaufpreis erstattet.

 

 

Rückruf vom 04.06.2018: Aldi Süd ruft Power Eiweiß Riegel zurück

Wegen Salmonellengefahr werden bei Aldi Süd verkaufte Power Eiweiß Riegel des Herstellers Frankonia Schokoladenwerke zurückgerufen.

 

Mehr Infos

 

 

Rückruf vom 24.05.2018: Verunreinigung im Popcorn - Hersteller ruft Produkt zurück

Wegen einer Verunreinigung hat das Unternehmen XOX Gebäck GmbH ein Popcorn-Produkt zurückgerufen. Betroffen sei die Sorte "Popcorn süß" der Marken "Gut & Günstig" und "American Style" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.10.2018, 03.10.2018 und 04.10.2018. Das Popcorn enthalte eine erhöhte Menge an Tropanalkaloiden. Dabei handelt es sich um natürliche Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie etwa Stechapfel und Tollkirsche. Tropanalkaloide können Sehstörungen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit auslösen, wie es in der Mitteilung aus der Nacht zum Donnerstag hieß. Das Produkt wurde bei Netto, Edeka und Marktkauf angeboten und sei aus den Regalen genommen worden. Kunden können Packungen zu ihrem Händler zurückbringen und erhalten den Kaufpreis erstattet.

 

 

Rückruf vom 18.05.2018: Lidl ruft Meersalz-Algen zurück

Wegen einer möglichen Belastung mit Hepatitis-E-Viren ruft Lidl den Meeresalgen-Salat "Wakame" des niederländischen Herstellers Heiploeg zurück. Die Viren, die schwere Leberentzündungen auslösen könnten, seien bei der Untersuchung einer Packung des Produkts nachgewiesen worden, teilte der Discounter mit. Kunden sollten den Salat nicht essen. Er kann in allen Filialen von Lidl Deutschland zurückgegeben werden. Der Rückruf betrifft ausschließlich den "Wakame Salat - Meeresalgen Natur, 100g" mit dem Ablaufdatum 5. Juni.

 

Rückruf vom 11.05.2018: Volkswagen und Seat rufen Autos zurück - Polo, Ibiza und Arona betroffen

 

Volkswagen ruft 219 000 Polo-Exemplare des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen der Rückbank zurück. Dies betreffe auch 191 000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher am Freitag in Wolfsburg.

 

Bei den betroffenen Fahrzeugen könne es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Dies habe eine finnische Zeitschrift bei einem Test herausgefunden.

 

VW habe eine technische Lösung erarbeitet, die dies verhindere. Diese solle per Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für den Polo der aktuellen Generation umgesetzt werden. Bis dahin könnten alle betroffenen Autos weiter sicher im Straßenverkehr betrieben werden - allerdings riet Volkswagen seinen Kunden, zunächst den Mittelsitz der Rückbank nicht zu nutzen.

Der Rückruf beginne in Kürze. Die Fahrzeughalter würden darüber schriftlich informiert.

 

 

Rückruf vom 09.05.2018: Grill-Salzsteine von Aldi explodieren im Backofen

 

Nachdem mehrere Salzsteine der Aldi-Grillaktion explodiert sind, ruft das Unternehmen Karpati das Produkt "GRILL TIME! Salzstein 2er Set" zurück. Der Grill-Salzstein wurde seit dem 23. April 2018 in Filialen von ALDI Nord und ALDI Süd verkauft. Da es sich bei dem Salzstein um ein Naturprodukt handelt, lässt sich nicht ausschließen, dass dieser unter bestimmten thermischen Bedingungen in Einzelteile zerspringt. Beim Erhitzen und Erkalten besteht daher Explosionsgefahr, weshalb ein Verletzungsrisiko nicht ausgeschlossen werden kann. Den Kunden wird deshalb die Verwendung des Salzsteins abgeraten. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons vollständig erstattet.

 

Mehr Informationen finden Sie auf Lebensmittelwarnung.de

 

Für Rückfragen hat Karpati eine kostenfreie Hotline eingerichtet: 00800 1200 1100.

 

Rückruf vom 03.05.2018: Salmonellen in Eiern bei Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka

 

 

Salmonellen-Eier - fünf Supermarktketten betroffen: Wegen Salmonellen-Befalls ruft die Firma Inter-Ovo ihre Freilandeier zurück, die in fünf großen Lebensmittelketten in mehreren Bundesländern verkauft wurden. Betroffen seien ausschließlich Eier mit der Nummer 1-DE-0353974 - diese sei als Stempelaufdruck auf den Eiern zu finden, teilte die Inter-Ovo GmbH in Waiblingen bei Stuttgart mit. Die Eier hätten verschiedene Mindesthaltbarkeitsdaten, die zwischen dem 29. April und dem 20. Mai 2018 lägen. Die Eier wurden demnach bei Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka verkauft.

 

Mehr Infos hier

 

Eine typische Salmonellen-Infektion führt zu Übelkeit, Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall und manchmal zu Erbrechen.

 

Rückruf vom 16.03.2018: Glassplitter im Risotto von Rewe

 

 

Wegen möglicher Glasstückchen im Reis werden zwei Risotto-Produkte der Rewe Eigenmarke "Feine Welt" zurückgerufen. Betroffen seien die Sorten "Rewe Feine Welt Risotto mit Safran" (280 g) und "Rewe Feine Welt Risotto mit Steinpilzen" (280 g), teilte der Hersteller der Rewe Eigenmarke, Manolo's Food GmbH aus Salzburg, mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Reis kleine transparente Glasstückchen befänden. Verkauft wurden die Produkte unter anderem in Hessen.

 

Diese Produkte sind vom Rewe-Rückruf betroffen

Betroffen seien die Chargennummern L 247 E 40502 (Risotto mit Safran) und L 261 E 40501 (Risotto mit Steinpilzen) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2019. Auch in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und im Saarland wurden die Produkte verkauft. Verbraucher könnten die Ware in die Läden zurückbringen und bekämen den Kaufpreis auch ohne Kassenbon erstattet, teilte ein Rewe-Sprecher am Donnerstag mit.

 

 

Rückruf vom 15.03.2018: Salmonellen im Amaranth von Lidl

 

 

Wegen möglicher Salmonellen ruft der Discounter Lidl das Produkt "Golden Sun Bio Organic Amaranth, 500 g" des österreichischen Herstellers Estyria Naturprodukte GmbH zurück. Bei einer Eigenuntersuchung wurden in einer Probe Salmonellen festgestellt. Der Amaranth sei in Deutschland verkauft worden. Das Produkt könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde erstattet. Amaranth ist ein Pseudogetreide und glutenfrei. Die Pflanze gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und kommt ursprünglich aus Zentral- und Südamerika.

 

Rückruf vom 14.03.2018: Warnung vor Holzstückchen im "Gut & Günstig"-Müsli

 

 

Wegen möglicher Holzstücke in der Müsli-Packung hat der Lebensmittelhersteller Devauge Gesundkostwerk eines seiner Produkte zurückgerufen. Es handelt sich um das "Knusper Müsli weniger süß" der Marke "Gut & Günstig", im 600-Gramm-Karton mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.11.2018, wie das Unternehmen aus Lüneburg am Mittwoch mitteilte. Dieses Müsli wird hauptsächlich bei Marktkauf und Edeka angeboten. Kunden erhalten den Kaufpreis erstattet.

 

Rückruf vom 14.03.2018: Salami von gefährlichen Bakterien befallen

 

 

Die Frierss GmbH ruft vorsorglich Hirschsalami in der 100-Gramm-Packung zurück, die geschnitten und mit der Chargennummer L39535 versehen ist. Bei dem Produkt der genannten Charge mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 18. April, 26.April und 2. Mai 2018 besteht der Verdacht auf Vtec und Stec Bakterien (beides Escherichia coli). Für Kinder und Erwachsene kann eine Infektion mit diesen Bakterien schwere Folgen haben - von blutigen Durchfällen bis hin zu lebensgefährlichen Nierenfunktionsstörungen. Der Kaufpreis wird auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Die Frierss GmbH weißt ausdrücklich darauf hin, dass keine weiteren Produkte ihres Sortiments betroffen sind.

 

Auf der Webseite Lebensmittelwarnung.de des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit finden Sie ebenfalls aktuelle Rückrufe.

 

 

 

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