Ein romantischer Abend unterm Sternenzelt auf dem Dach einer Schule in Graben-Neudorf bei Karlsruhe (Baden-Württemberg) hätte es werden sollen, doch stattdessen endete das "himmlische" Date in einer mittelschweren Katastrophe: 50 Einsatzkräfte mussten anrücken, um den 20-jährigen "Romeo" in einer stundenlangen Rettungsaktion aus einer überaus misslichen Lage zu befreien. Nach eigenen Angaben war der junge Mann gemeinsam mit seiner gleichaltrigen Freundin auf das Dach der Schule gestiegen, um ein paar "romantische Stunden" zu verbringen und "die Sterne zu beobachten".

Dieser Traum jedoch endete abrupt, als der Jungverliebte in einem Lüftungsschacht stecken blieb.


Dumme Idee: Durch den Lüftungsschacht ins Schulgebäude


Wie die Feuerwehr berichtet, hatte sich das Paar entschlossen, durch besagten Lüftungsschacht ins Gebäude zu klettern. Nach nur wenigen Metern rutschte der junge Mann jedoch ab und stürzte rund sechs Meter in die Tiefe. Um ihn zu retten, ließ ihm seine Freundin sogar ein Bettlaken in den Schacht hinunter - vergebens. Schließlich rief sie die Feuerwehr. 50 Rettungskräfte rückten an, der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Am Ende wurde der abgestürzte Sterngucker von einem Feuerwehrmann befreit, der sich kopfüber in den Lüftungsschacht abseilen ließ.


Das Ergebnis: 10.000 Euro Schaden und Krankenhaus


Die unglückliche Aktion verursachte Kosten von rund 10.000 Euro. Der junge Mann wurde dehydriert in ein Krankenhaus gebracht, ist abgesehen davon aber wohlauf. Ob das versuchte Eindringen in das Schulgebäude als Einbruchsversuch zu werten ist und ob daraus Konsequenzen für die beiden Romantiker erwachsen werden, ist derzeit noch unklar.