Das berichtet das «Handelsblatt» unter Berufung auf ein Positionspapier des Wirtschaftsministers.

Bislang garantiert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den Betreibern feste Einspeisevergütungen für jede produzierte Kilowattstunde Strom, die teilweise erheblich über den Börsenstrompreisen liegen. Ob der Strom gerade benötigt wird oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Eine Pflicht zur Direktvermarktung gibt es nur für große Biogasanlagen und für einen geringen Teil des Photovoltaikstroms.

Rösler sieht seine Vorschläge laut «Handelsblatt» als «Ergänzung» zu den Plänen von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), der Ende Januar eine «Strompreisbremse» vorgestellt hatte. Der Umweltminister will die Ökostrom-Umlage für zwei Jahre auf ihrem heutigen Niveau einfrieren, und den Beginn von Vergütungszahlungen für neue Wind- und Solarparks zeitlich strecken.