Entsprechend zitiert die «Rheinische Post» (Samstag) aus einer Stellungnahme der Rentenversicherung für eine Anhörung im Bundestag an diesem Montag.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Focus» wird darin weiter festgestellt, dass die geplanten Neuregelungen bis 2030 die Nettorenten durch geringere Rentenerhöhungen deutlich stärker schmälern (minus 1,6 Prozent) als die Nettoeinkommen der versicherungspflichtigen Arbeitnehmer (minus 0,3 Prozent).

Unter dem Strich würden jedoch vor allem «heutige Bestandsrentner und Versicherte der rentennahen Jahrgänge» begünstigt, zitierte die «Rheinische Post» weiter. Denn die jüngeren Versicherten würden durch den «langfristig höheren Beitragssatz stärker belastet». Zugleich könnten sie aber einen wesentlichen Teil der vorgesehenen Leistungsverbesserungen nicht mehr in Anspruch nehmen und seien von der Senkung des Rentenniveaus stärker betroffen.