Es gebe keine Solidarität mit Gewalttätern. Diesen müsse entschlossen entgegengetreten werden, sagte der SPD-Politiker nach einem Gespräch mit Innensenator Frank Henkel (CDU).

Bei einer Demonstration von rund 3500 Menschen gegen die Teilräumung eines besetzten Hauses in der Rigaer Straße im Stadtteil Friedrichshain und die dortige Polizeipräsenz war am Samstag heftige Gewalt ausgebrochen. 123 Polizisten wurden bei den schweren Krawallen verletzt. Die Polizei sprach von der aggressivsten und gewalttätigsten Demonstration seit Jahren in der Hauptstadt.

Henkel meinte, es gebe keinen Grund, mit Linksautonomen zu reden. «Ich wüsste auch nicht worüber.» Die Polizei sei in der Rigaer Straße, weil ein Hauseigentümer sein Recht nicht habe durchsetzen können und angegriffen und bedroht worden sei. «Die Unterstützung ist weiter notwendig.» Senat und Polizei wollen Anwohner des umkämpften Hauses nun besser über die Situation informieren.