Dies teilte das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) mit. Die aktuelle Berechnung enthalte «einen grundsätzlichen Fehler». Das von der Deutschen Bank getragene Institut beruft sich auf Feststellungen des Finanzmathematikers und Autors von Alterssicherungs-Studien, Werner Siepe. Das zuständige Bundesarbeitsministerium wies den Vorwurf zurück.

Siepe kritisiert die Methode zur Berechnung des verfügbaren Durchschnittsentgelts und der Sozialbeitragsquote. «Die Beiträge zu den Sozialversicherungen werden (...) in Relation zum Bruttoentgelt aller abhängig Beschäftigten gestellt, einschließlich der Beamten. Beamte zahlen aber keine Beiträge in die Sozialversicherungssysteme.»

Daher liege «die gesamtwirtschaftliche Sozialbeitragsquote mit etwa 17 Prozent niedriger als die tatsächliche Abgabenquote der Arbeitnehmer von rund 20 Prozent.» Dies führe zu Ergebnissen, die mit den tatsächlichen Verhältnissen der Rentner nicht übereinstimmten.