Darin geht es vor allem um die Ergebnisse der Zeugenbefragungen der vergangenen Monate und die Bewertung der gravierenden Ermittlungspannen im Fall der rechtsextremen Terrorzelle NSU. Bis Ende August folgt noch die Arbeit an den Schlussfolgerungen.

Die Fraktionen wollen gemeinsam und getrennt voneinander Vorschläge machen, welche Konsequenzen aus dem Fall NSU zu ziehen sind. Am 22. August will der Ausschuss den gesamten Bericht beschließen und ihn an den Bundestag übergeben. Geplant sei außerdem, den Bericht am selben Tag in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorzustellen, hieß es am Mittwoch.

Angedacht sei auch eine Übersetzung ins Türkische. Die meisten der NSU-Opfer waren türkischer Abstammung. Anfang September wird schließlich der Bundestag in einer Sondersitzung über den Bericht beraten. Dabei werden auch Angehörige der Opfer erwartet.