Helmstedt
Unwetter

Niedersachsen: Kreißsaal-Decke nach heftigem Regen eingestürzt - Intensivstation geräumt

In Helmstedt in Niedersachsen kam es am Montagabend, dem 20. Mai, zu einem Großeinsatz bei einem Krankenhaus. Dort war die Decke des Kreißsaals eingestürzt und der Strom fiel aus. Auch die Intensivstation wurde evakuiert.
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In Helmstedt stürzte am Montagabend die Decke eines Kreißsaals ein. Grund war, dass sich durch eine verstopfte Regenrinne zu viel Wasser auf dem Dach angesammelt hatte. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa
In Helmstedt stürzte am Montagabend die Decke eines Kreißsaals ein. Grund war, dass sich durch eine verstopfte Regenrinne zu viel Wasser auf dem Dach angesammelt hatte. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa

Nach den langanhaltenden und heftigen Regenfällen ist am Montagabend, dem 20. Mai, im niedersächsischen Helmstedt die Decke in einem Kreißsaal eingestürzt. Der starke Dauerregen sorgt auch in Bayern für Probleme und auch fränkische Städte wie Aschaffenburg haben mit dem vielen Wasser zu kämpfen.

Kreißsaal und Intensivstation geräumt - sechs Menschen ausquartiert

In Helmstedt wurde der Kreißsaal und die Intensivstation des Krankenhauses geräumt. Nach Angaben der Feuerwehr waren insgesamt sechs Menschen - drei Frauen aus der Entbindungsstation und drei Intensivpatienten - von der Evakuierung betroffen und wurden in andere Krankenhäuser verlegt.

Der Grund für den Wasserschaden und den Einsturz des Daches war der viele Regen, den Tief "Axel" in vielen Regionen Deutschlands zu Dauerregen führte. Nach ersten Erkenntnissen stürzte die Decke des Kreißsaals ein, nachdem sich aufgrund einer verstopften Regenrinne Wasser gestaut hatte. Der Strom fiel sogar teilweise aus, weshalb die Einsatzkräfte vorsichtshalber auch die Intensivstation räumten. Rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bei dem Einsatz vor Ort.