«Irgendwann in nicht zu ferner Zukunft wird der Einspeisevorrang für die erneuerbaren Energien zur Debatte stehen müssen, damit die (zu ihrer Förderung zu zahlende) EEG-Umlage nicht immer weiter steigt», sagte Homann der «Rheinischen Post».

Bisher wird Strom aus Wind- und Sonnenkraft vorrangig in die Netze gespeist, was dazu führen kann, dass bei einem Überangebot konventioneller Strom nicht abgenommen wird.

«Die derzeitige Situation - ein Anrecht auf Netzanbindung und Vergütung des Stroms unabhängig davon, ob er gebraucht wird oder nicht - hat keine Zukunft», sagte der Chef der Bonner Behörde. «Es wird sich auch die Frage stellen, wie man Anreize so setzt, dass Windräder oder PV-Anlagen (Photovoltaik-, also Sonnenstrom-Anlagen) nicht mehr beliebig irgendwo aufgestellt werden.»