Im Anschluss an das etwa 20-minütige Gespräch wurden keine Einzelheiten bekannt. «Eine Rückkehr in das Bistum Limburg wird sicher ganz schwierig», sagte jedoch der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode am Montag nach der Audienz in Rom vor den wartenden Journalisten.

Tebartz-van Elst hatte gut eine Woche in Rom auf das Gespräch mit dem Papst zur Situation in Limburg gewartet. Der Bischof steht wegen der enormen Kosten für seine neue Residenz massiv in der Kritik.

Das Bistum hielt sich bedeckt über den Inhalt des Gesprächs. Der Bischof sei «dankbar für die sehr ermutigende Begegnung», teilte die Diözese knapp mit. Über Details sei mit dem Papst Vertraulichkeit vereinbart worden.

Die Deutsche Bischofskonferenz wollte sich nicht zur Audienz äußern. Ihr Vorsitzender Robert Zollitsch hatte mit dem Papst am vergangenen Donnerstag über die Limburger Affäre gesprochen. Er hofft wegen der negativen Folgen für die Kirche auf eine baldige Lösung.