Schwäbisch Hall
Kleinflugzeug

Mindestens zwei Tote nach Zusammenstoß von Kleinflugzeugen bei Schwäbisch Hall

Bei einem Zusammenstoß von zwei Kleinflugzeugen bei Schwäbisch Hall waren am Sonntag mindestens zwei Menschen gestorben. Die Maschinen befanden sich offensichtlich im Landeanflug.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bei einem Zusammenstoß von zwei Kleinflugzeugen bei Schwäbisch Hall sind am Sonntag mindestens zwei Menschen gestorben. Foto: SDMGKohls/dpa
Bei einem Zusammenstoß von zwei Kleinflugzeugen bei Schwäbisch Hall sind am Sonntag mindestens zwei Menschen gestorben. Foto: SDMGKohls/dpa
+1 Bild

Bei einem Flugunfall sind am Sonntag bei Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg mindestens zwei Menschen gestorben. Ein Sportflugzeug und ein Ultraleichtflugzeug waren offenbar zusammengestoßen. Sie befanden sich im Landeanflug, als sich der Unfall ereignete.


Flugunglück bei Schwäbisch Hall: Zusammenstoß im Landeanflug


"Sie waren im Landeanflug, mehr kann ich noch nicht sagen", erklärte ein Polizeisprecher. Zunächst war unklar, ob es noch weite Opfer gab. Die Rettungskräfte hätten eines der beiden verunglückten Flugzeuge, das Sportflugzeug erst nicht näher untersuchen können, da noch eine Gefahr für die Insassen von dem Sicherungssystem - eine Art Fallschirmsystem für den Notfall - ausging, sagte der Polizeisprecher. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei den beiden Toten um die Piloten der Flugzeuge handelt.

"In der Maschine befand sich sonst niemand mehr.", hieß es am späten Sonntagabend von der Polizei. Dennoch suchten die Einsatzkräfte weiter nach Opfern. In dem Sportflugzeug sei Platz für bis zu vier Insassen. "Es kann natürlich sein, dass jemand herausgeschleudert wurde." Ein Polizeisprecher hielt dies aber für wenig wahrscheinlich. I

 


Ultraleichtflugzeug brennt nach Zusammenstoß aus


Nach Angaben der Polizei brannte das Ultraleichtflugzeug aus und wurde von der Feuerwehr gelöscht. Die Trümmer der Flugzeuge waren weit über die Unfallstelle verbreitet, die Bergung der Maschinen dauerte bis in der Montag hinein. Noch in der Nacht wollte die Polizei die Identität der beiden Verunglückten klären.

Tödlicher Unfall in Mittelfranken: Motorradfahrer stirbt nach Kollision mit Polizeiauto

Die Absturzstelle rund 6000 Meter von dem dortigen Flughafen Adolf Würth wurde weiträumig abgesperrt. Ein Polizeihubschrauber war vor Ort. Das Technische Hilfswerk sollte die Unglücksstelle ausleuchten. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden eingeschaltet. Woher die Flugzeuge kamen, war am Abend unklar.

 

 

Verwandte Artikel