Update vom 19.09.2021, 16 Uhr: Auch 19-jährige Frau unter den Opfern

Nach dem schweren Verkehrsunfall mit vier Toten und drei Verletzten auf der A5 in Hessen hat die Polizei Einzelheiten zu den Opfern mitgeteilt. Demnach kamen bei dem verheerenden Zusammenstoß bei Friedberg in Hessen eine 19 Jahre alte Frau sowie ein 19 Jahre alter Mann und ein 33 Jahre alter Mann ums Leben - alle aus dem Kreis Gießen. Das vierte Todesopfer ist ein 68 Jahre alter Mann aus Frankfurt.

Eine weitere 19 Jahre alte Frau und ein 19 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Gießen wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Leichtere Verletzungen erlitt demnach ein 52 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Taunus-Kreis.

Der Unfall hatte sich am frühen Sonntagmorgen ereignet. «Wie es zu dem Zusammenstoß kam und ob ein gemeldeter Falschfahrer kurz vor dem Unfall damit in Zusammenhang steht, sollen die Untersuchungen eines beauftragten Sachverständigen ergeben», teilte die Polizei Mittelhessen mit. Wegen umherfliegender Trümmer kam es auch auf der Gegenfahrbahn zu Folgeunfällen, bei denen Sachschaden entstand.

Ursprüngliche Meldung vom 19.09.2021: Vier Tote bei Unfall auf A5

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 5 beim hessischen Friedberg sind mindestens vier Menschen getötet worden. Zudem wurden zwei Menschen schwer und einer leicht verletzt, wie eine Sprecherin der Polizei am Sonntag mitteilte. Kurz vor dem Unfall am frühen Morgen sei ein Falschfahrer gemeldet worden. «Nach jetzigem Kenntnisstand müssen wir davon ausgehen, dass er offenbar mit dem Unfallhergang auch noch zu tun hat», sagte sie. In den Unfall waren demnach insgesamt vier Fahrzeuge verwickelt.

Ob der mutmaßliche Falschfahrer unter den Toten oder Verletzten ist, war zunächst unklar. Für die Ermittlungen werde ein Sachverständiger den Unfall rekonstruieren, sagte die Polizeisprecherin. Der Unfall hatte sich in Höhe der Anschlussstelle Friedberg in Richtung Kassel ereignet. Die Unfallstelle erstrecke sich über mehrere Hundert Meter, hieß es. Sie sollte für den Verkehr zunächst voll gesperrt bleiben.

«Eine Reinigung der Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen durch die Straßenmeisterei wird sich voraussichtlich noch einige Stunden hinziehen», teilte die Sprecherin weiter mit. Ein ähnlich schwerer Verkehrsunfall in Hessen hatte sich 2013 ereignet. Damals waren auf der Bundesstraße 260 zwischen Nassau und Bad Schwalbach fünf Menschen ums Leben gekommen.