Auch die Durchschnittsnote habe sich in dieser Zeit in den meisten Bundesländern verbessert, mit Ausnahme von Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Die «Welt am Sonntag» («Wams») schrieb unter Berufung auf Statistiken der Kultusministerkonferenz, in Nordrhein-Westfalen habe es etwa 2002 die Note 1,0 nur 421-mal gegeben, 2012 schon fast 1200-mal.

Zwar hat sich beiden Zeitungen zufolge auch die Quote derer deutlich erhöht, die Abitur machen - aber nicht in dem Maße. Die «WamS» berichtete aus Nordrhein-Westfalen, dort habe diese Zahl «nur» um ein Drittel zugenommen. Das Blatt zitiert den Präsidenten der Universität Hamburg, Dieter Lenzen, mit den Worten: «In den Ländern, wo das Zentralabitur eingeführt wurde, wurden die Aufgaben oftmals leichter.»