Ratzeburg
Unfall

Mann postet nach Horror-Unfall bei Facebook statt den Notruf zu wählen

Wenn die Sozialen Medien anscheinend wichtiger sind als ein Menschenleben: So geschehen am Mittwochabend in Schleswig-Holstein. Die Polizei hat sich dem Fall angenommen.
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Das Facebookzeichen auf einem Smartphone. Symbolfoto: Lukas Schulze/dpa
Das Facebookzeichen auf einem Smartphone. Symbolfoto: Lukas Schulze/dpa
Nach einem tödlichen Autounfall soll ein Zeuge eine Nachricht darüber bei Facebook gepostet haben, anstatt den Notruf zu wählen. Die Polizei prüft nun Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung. Ein anderer Zeuge meldete den Unfall der Einsatzleitstelle per Notruf, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte.


Opfer verbrennt nach Zusammenstoß im Auto - Rettungskräfte machtlos


Bei dem Crash war am Mittwoch bei Lauenburg (Schleswig-Holsein) ein 18-Jähriger in seinem Auto verbrannt. Er war in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem Fahrschulauto zusammengestoßen. Weil im Motorraum des Wagens des 18-Jährigen ein Feuer ausbrach, hatten Helfer nach Polizeiangaben keine Chance, ihn aus dem Fahrzeug zu befreien.

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