• Geldregen in Mainz-Lerchenberg
  • Polizei Mainz sucht Besitzer*in des Geldes
  • Finder*innen sollen Scheine zur Polizei bringen

Als Vorbote des angekündigten Unwetters meldeten Anwohner bei der Mainzer Polizei am späten Montagnachmittag (23. Mai 2022) im Umfeld eines Hochhauskomplexes einen größeren Geldregen. An der Bergung der vom Wind verwehten Geldscheine beteiligten sich neben den Anwohnern auch Kräfte der angrenzenden Polizeiinspektion 3 sowie die Feuerwehr mit einer passenden Leiter. Die Ermittlungen zur Herkunft des Geldregens wurden von der Polizei Mainz aufgenommen.

Geldregen in Mainz: Polizei sucht Besitzer*in - Woher stammt das Geld?

Auch am Dienstag (24. Mai 2022) wurden durch Anwohner vereinzelt Scheine auf der Polizeidienststelle des Mainzer Lerchenbergs abgegeben. Insgesamt wurde bislang durch die Polizeibeamten ein Betrag von mindestens 50.000 Euro sichergestellt. Doch weiterhin offen bleibt laut Polizei Mainz die Frage, wem gehört das Geld und woher kam es? Die Vermutungen reichen von eingenähtem Geld in ein Kopfkissen, dass versehentlich beim Ausschlagen herausfiel, bis hin zu Geld, dass aus einer Straftat stammt.

Trotz hinreichender Nachfragen bei Anwohnern und Findern, konnte der Eigentümer bislang nicht in Erfahrung gebracht werden. Sollte dieser bis zum Ende des Tages (24. Mai 2022) nicht ermittelt werden, wird das Geld an das zuständige Fundbüro der Stadt Mainz übergeben. Hier kann es durch den rechtmäßigen Besitzer gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises abgeholt werden.

Die Polizei weist zudem darauf hin, dass es nicht erlaubt ist, gefundenes Geld zu behalten. Dies stellt aus strafrechtlicher Sicht eine Fundunterschlagung dar, die eine Geld- oder sogar Haftstrafe nach sich ziehen könne.

Redaktion