• Ungeimpfte erhalten bei verordneter Quarantäne keine Lohnfortzahlung mehr
  • Angepasster Bußgeldkatalog tritt in Kraft
  • Änderungen bei PayPal und WhatsApp
  • IKEA startet neues Projekt

In einigen Bereichen gibt es ab November 2021 neue Regelungen: Für besonders viel Gesprächsstoff sorgt eine neue Corona-Regelung: keine Lohnfortzahlung mehr für Ungeimpfte in Quarantäne. Außerdem  erhöht PayPal die Gebühren und auch der Bußgeldkatalog wird erneut angepasst. 

Keine Lohnfortzahlung mehr für Ungeimpfte 

Zum ersten November tritt eine neue Regelung in Kraft, die in den vergangenen Wochen für viel Diskussionsbedarf sorgte: Ungeimpfte, denen Quarantäne verordnet wird, erhalten keine staatlich finanzierte Lohnfortzahlung mehr. Konkret gilt die Maßnahme für all diejenigen, bei denen eine Impfempfehlung vorliegt, dieser aber nicht nachgegangen wurde. Außerdem gilt die Quarantänepflicht für ungeimpfte Reisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Rückreise nach Hause in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Rückkehrer aus einem Hochrisikogebiet müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben, jene aus einem Virusvariantengebiet für 14 Tage. 

Zu beachten dabei ist, dass die Maßnahme nicht im Falle einer eigenen Corona-Erkrankung gilt. In diesem Fall liegt ein gewöhnlicher Krankheitsfall mit den damit einhergehenden Ausgleichszahlungen vor. In welchen Fällen eine ungeimpfte Person ohne eigene Infektion in Quarantäne muss, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf infektionsschutz.de

Wie kürzlich bekannt wurde, sind auch Beamte in Bayern von der Maßnahme nicht betroffen. Das bestätigte das bayerische Finanzministerium, wie unter anderem der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet. Für diese Sonderregelung gibt es reichlich Kritik, weswegen das Ministerium jetzt jeden Einzelfall genauer betrachten will, so der BR.

Weitere Änderungen ab November

Neuer Bußgeldkatalog

Zum November 2021 gibt es ein weiteres Mal diverse Änderungen des Bußgeldkatalogs. Nachdem der Bundesrat im Oktober darüber abgestimmt hatte, soll der angepasste Bußgeldkatalog ab 10. November in Kraft treten.

Vor allem das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit wird damit teurer. Auch Falschparker müssen künftig mehr zahlen: Das Parken auf Rad- und Gehwegen wird in Zukunft bis zu 100 Euro kosten. 

Höhere PayPal-Gebühren

Teurer wird demnächst auch das Bezahlen via Paypal. Betroffen davon ist jedoch lediglich der Zahlungsverkehr von und nach Großbritannien. Ab 10. November steigt die fällige Gebühr von bisher 0,5 Prozent auf 1,29 Prozent. 

WhatsApp erhöht Systemanforderungen

Auch beim beliebten Messenger-Dienst WhatsApp  gibt es ab November eine Neuerung: Wer die App weiterhin von einem Android-Gerät aus nutzen möchte, benötigt künftig mindestens Android 4.1 Jelly Bean. Da Android 4.0 jedoch schon vor zehn Jahren veröffentlicht wurde, dürfte diese Maßnahme nur wenige Personen treffen. 

IKEA startet Pop-up-Stores

Das schwedische Möbelhaus wagt im November einen neuen Schritt und eröffnet erstmals einen Pop-up-Store in Deutschland. Dieser soll ab 01. November in der Wolfsburger Innenstadt öffnen, für Anfang 2022 ist ein weiterer Store in Ravensburg geplant. "Zunächst wird es nur einen Testlauf für 18 Monate geben, danach soll dann entschieden, ob diese Art des Verkaufs weiterverfolgt wird", berichtet die Südwest Presse

Singles Day und Black Friday

Wer gerne online shoppen geht, sollte im November die Augen offenhalten. Denn mit dem "Singles Day" und dem "Black Friday" gibt es in den nächsten Wochen gleich mehrere Möglichkeiten, auf Schnäppchenjagd zu gehen.

Startschuss ist am 11. November 2021: An diesem Tag findet der Singles-Day statt, den inzwischen auch der Online-Handel für sich entdeckt hat. Unter anderem warten an diesem Tag Amazon, MediaMarkt und Saturn mit exklusiven Angeboten. Am 26. November findet dann der "Black Friday" statt, der für seine unzähligen Rabattaktionen bekannt ist