Sie fügte hinzu: «Es war eine bittere Nacht für die Bürgerrechte und die soziale Gerechtigkeit im Land», sagte Katja Kipping der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit Blick auf den schwarz-roten Koalitionsausschuss.

Weder seien Managergehälter begrenzt noch das Recht auf Teilzeitarbeit eingeführt worden, wie von der SPD gewünscht. «Von der Gleichbehandlung für gleichgeschlechtliche Ehepartner ganz zu schweigen.»

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz könne aber «ein deutliches Zeichen für die Bürgerrechte setzen und allen SPD-Abgeordneten eine freie Abstimmung in einer Frage empfehlen: Es gibt eine Mehrheit im Bundestag für die «Ehe für alle».» Die Mehrheit von SPD, Linken und Grünen könne «eine Gleichstellung durchsetzen, die nichts kostet und niemanden schlechter stellt», sagte Kipping.