Das waren 6,1 Prozent (oder 32,0 Milliarden Euro) mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Allerdings gab es Unterschiede: Länder und Gemeinden wurden reicher, der Bund ärmer.

Zum Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts zählen Bargeld und Einlagen, Wertpapiere, vergebene Kredite und Forderungen. Nicht einbezogen werden Anteilsrechte und Finanzderivate.

Das Finanzvermögen des Bundes wurde 2012 kleiner - wie bereits im Vorjahr. Es ging um 6,4 Prozent auf nunmehr 234,0 Milliarden Euro zurück. «Die anderen Ebenen des öffentlichen Gesamthaushalts konnten ihr Finanzvermögen dagegen erneut erhöhen», erklärte Destatis-Mitarbeiter Kai Hohmann.