• Internationale Studie zum Klimawandel: Zwei Drittel der jungen Deutschen beschäftigen "Klimaängste"
  • 82 Prozent sehen "Scheitern der Menschheit"
  • Skepsis bei Kinderwunsch 

Zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben wegen des Klimawandels Angst vor der Zukunft. Das berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), dem die Ergebnisse einer neuen Studie  exklusiv vorliegen.

Studie zum Umgang mit der Klimakrise: Regierungen tun zu wenig, um Katastrophe zu verhindern

Demnach seien sogar 82 Prozent der 16- bis 25-jährigen Teilnehmer*innen der Studie zum Umgang mit der Klimakrise sind der Meinung, dass „die Menschheit daran gescheitert ist, auf den Planeten aufzupassen“. 72 Prozent fänden, dass die Regierungen „nicht genug tun, um eine Klimakatastrophe zu verhindern“.

Das Meinungsforschungsinstitut Kantar hat in einem Onlinepanel im August 1000 junge Menschen in Deutschland befragt. Die Umfrage ist Teil einer internationalen Studie über Klimaängste, die auf einer Befragung von 10.000 Kindern und Jugendlichen in zehn Ländern basiert. Sie wird in der renommierten englischsprachigen Fachzeitschrift „The Lancet“ publiziert.

Der negative Blick in die Zukunft wegen möglicher Folgen des Klimawandels beeinflusst auch ganz persönliche Entscheidungen: Die Hälfte der befragten jungen Frauen stimmte dem Satz „Ich zögere, Kinder zu bekommen“ zu, auch bei den jungen Männern waren 42 Prozent skeptisch, ob sie in diese Welt Kinder setzen wollen. Die Studie werde dem RND zufolge am Dienstag (14. September 2021) öffentlich vorgestellt.