Klein Wanzleben
Brand

Sachsen-Anhalt: 2000 Ferkel sterben bei Feuer in Zuchtanlage - verbrannt oder erstickt?

In einer Schweinezuchtanlage sind bei einem Brand etwa 2000 Ferkel ums Leben gekommen. Das Feuer hatte am Ostersonntag in der Anlage in Klein Wanzleben (Sachsen-Anhalt) gewütet.
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Rauch steigt aus zwei Ställen in der Schweinezuchtanlage Klein Wanzleben auf. In der Anlage in Sachsen-Anhalt kamen am Ostersonntag rund 2000 Ferkel bei einem Brand ums Leben. Foto: Matthias Strauss/dpa
Rauch steigt aus zwei Ställen in der Schweinezuchtanlage Klein Wanzleben auf. In der Anlage in Sachsen-Anhalt kamen am Ostersonntag rund 2000 Ferkel bei einem Brand ums Leben. Foto: Matthias Strauss/dpa

Rund 2000 Ferkel sind bei einem Brand in einer Schweinezuchtanlage in Sachsen-Anhalt am Ostersonntag gestorben.

2000 tote Ferkel in Zuchtanlage - verbrannt oder erstickt?

Unklar war zunächst, ob die Tiere in der Anlage in Klein Wanzleben verbrannten oder an den Gasen erstickten, wie Enrico Grube vom Polizeirevier Börde sagte. Wegen des Brandes sei es nicht möglich gewesen, Schweine aus den Flammen zu retten.

100 Feuerwehrleute im Einsatz, um Brand in Zuchtanlage zu löschen

Gut 100 Feuerwehrleute versuchten seit dem Vormittag über Stunden mit 28 Löschfahrzeugen den Brand zu löschen. Erst am Nachmittag hatten sie die Lage im Griff. In der Nacht sei eine Brandwache im Einsatz, die beobachte, ob wieder Glutnester aufflammten. Zudem sei Technik im Dachstuhl installiert worden, um per Kamera das Geschehen in den Hallen zu beobachten.

Unklar ist nach den Angaben, ob die Brandursache ein technischer Defekt oder menschliches Versagen war. Frühestens Dienstag könnten Brandermittler wieder in die völlig ausgebrannten Ställe. Bis dahin sei es zu gefährlich, sagte Grube.

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Die Anlage sei mit neun Ställen für 45.000 bis 70.000 Tiere ausgelegt, habe ein Vertreter des örtlichen Veterinäramtes dem Polizeibeamten vor Ort mitgeteilt. Gehalten werden Mastschweine, Jungsauen, Sauen und Ferkel. Von den Betreibern gab es keine Angaben.