Das Kabinett beschloss heute einen entsprechenden Gesetzentwurf von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD). 2017 werde der Bund fast 2,5 Milliarden Euro für frühe Bildung ausgeben, teilte das Familienministerium mit.

Schwesig hob die Notwendigkeit weiterer Betreuungsplätze gerade für Kinder ab drei Jahren hervor. Die meisten Kinder dieser Altersgruppe nähmen zwar bereits Tagesbetreuung in Anspruch. «Durch die steigende Geburtenrate und durch die Integration von Kindern mit Fluchthintergrund wird der Bedarf zukünftig jedoch erheblich steigen.»